Daniel Ricciardo: Kritik an Reifenwahl für Spanien-GP

Von Otto Zuber
Formel 1
Daniel Ricciardo: «Wenn es kühl wird, dann wird es für alle schwierig»

Daniel Ricciardo: «Wenn es kühl wird, dann wird es für alle schwierig»

Red Bull Racing-Star Daniel Ricciardo hofft, mit dem Barcelona-Upgrade den Rückstand zur Spitze zumindest verringern zu können. Das ist aber nicht seine einzige Sorge, auch die Reifen bereiten ihm Kopfzerbrechen.

Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo hat gleich mehrere Gründe, sich auf den anstehenden Europa-Start der Formel-1-WM in Spanien zu freuen. Da wäre zuerst einmal das grosse Upgrade, an dem Star-Konstrukteur Adrian Newey gemäss Teamchef Christian Horner Tag und Nacht arbeitet. In dieses steckt der Routinier unter den beiden Stammfahrern grosse Hoffnungen.

«Ich hoffe, dass uns das Weiterentwicklungspaket eine Chance eröffnet, gegen Ferrari und Mercedes zu kämpfen – oder dass es uns zumindest hilft, den Rückstand auf die Spitzenreiter etwas zu verringern», erklärt Ricciardo gewohnt offen, und fügt an: «Ein Erfolg wäre auch ein schönes Dankeschön für alle Leute im Werk, die in den letzten Wochen hart daran gearbeitet haben.»

Aber auch die Piste bietet einen Grund zur Freude, wie der 27-Jährige betont: «Barcelona ist eine der besseren Strecken im WM-Kalender, denn sie hat ein bisschen was von allem. Die erste drei Kurven sind sehr fliessend und der letzte Abschnitt ist sehr technisch. Das Ende der Runde ist ziemlich langsam, dort beginnen dann die Reifen einzubrechen, weshalb es wirklich schwierig ist, eine ganze Runde sauber hinzubekommen.»

Und auch die Rückkehr der Energy Station begrüsst Ricciardo sehr. Über das Red Bull-Motorhome sagt er: «Es macht die Vorbereitung etwas einfacher. Wir werden sie nun für die nächsten Monate dabei haben, deshalb kann man sich seinen persönlichen Raum auch etwas nach seinem Geschmack einrichten. Es sind kleine Dinge, die uns helfen, etwas Privatsphäre zu haben und Heimatgefühle aufkommen zu lassen, wie etwa die eigene Dusche, die bevorzugten Snacks oder eigenen Trainingsgeräte, die man da hat.»

Kopfzerbrechen bereiten Ricciardo hingegen die Reifen. Denn Pirelli bringt zum Spanien-GP die weichen, mittelharten und harten Reifen mit. Damit bleiben die ultra- und superweichen Reifen, die sich bereits als sehr robust erwiesen haben, zuhause. «Zum ersten Mal in diesem Jahr werden wir in Barcelona die härtesten Reifen dabei haben. Ich bin nicht sicher, ob uns das in die Hände spielt und ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass sie irgendjemandem was bringen werden», erklärt der 113-fache GP-Pilot.

«Die Reifen sind bereits hart genug, und die noch härteren Reifen werden demnach viel zu hart sein. Ich hoffe, dass wir heisse Temperaturen erleben werden. Denn wenn es kühl wird, dann wird es für alle schwierig», warnt Ricciardo zum Schluss.

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