Daniel Ricciardo (6.): «Mercedes-Power macht Angst»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Daniel Ricciardo in Montreal

Daniel Ricciardo in Montreal

​Der Australier Daniel Ricciardo, Montreal-GP-Sieger von 2014, sagt nach dem Abschlusstraining: «Wie erwartet fuhren die Silberpfeile im letzten Quali-Segment Leistung hoch, diese Power macht mir Angst.»

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner machte sich vor der Qualifikation zum Kanada-GP wenig Hoffnungen auf einen Platz in den ersten beiden Startreihen: «Aus Erfahrung würde ich sagen – Mercedes und Ferrari werden Leistung hochfahren, wenn es um die Wurst geht, und das können wir einfach nicht.»

Der beste Beweis: Im zweiten Quali-Segment lagen die RBR-Fahrer Max Verstappen und Daniel Ricciardo noch im Bereich von zwei bis drei Zehntelsekunden hinter den Gegnern in Silber und Rot. Nach Ende des Trainings war der schnellste Red Bull Racing-Renner (von Verstappen) aber eine stattlich Sekunde hinter dem Pole-Silberpfeil von Hamilton.

Daniel Ricciardo bestätigt nach seiner Fahrt zum sechsten Startplatz: «In Quali 2 sah das noch sehr erfreulich aus, aber in Quali 3 machen die tüchtig Dampf, das haben sie einfach das gewisse Extra, das sie noch bringen können. Wie gerne hätte ich diese Mercedes-Power mal im Duell der besten Zehn, um genau zu sein, macht mir diese Power ein wenig Angst.»

«Ich glaube, die haben so viel Leistung, dass wir aus den langen Geraden die Kurven früher anbremsen müssten! Das wäre ein ganz nettes Problem, finde ich. Aber unsere Situation ist ja nichts Neues.»

«Wir versuchen, aus dem Chassis das Beste rauszuholen, wir haben einige Verbesserungen am Wagen, und die haben auch gebracht, was wir uns davon versprochen hatten. Aber ich wüsste schon gerne, um wie viel Motorleistung wir im letzten Quali-Teil hinten liegen.»

«Ich glaube nicht, dass Mercedes diese Leistung im Rennen aufrechterhalten kann. Und sie kommen auch mit den Reifen nicht so gut klar wie im vergangenen Jahr. Vor allem sind sie in einen harten Kampf mit Ferrari verwickelt – alles in allem glaube ich, dass wir im Grand Prix näher heranrücken können.»

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