Sebastian Vettel (Ferrari) kritisch: Das geht besser

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sebastian Vettel in Belgien

Sebastian Vettel in Belgien

​WM-Leader Sebastian Vettel war vor dem ersten freien Training in Belgien davon überzeugt, dass Ferrari in Spa-Francorchamps Mercedes die Stirn bieten wird. Stimmt diese Einschätzung noch?

Klar macht Formel-1-Fahren auf einer der herrlichsten Natur-Rennbahnen mit diesen 2017er Autos irre Spass. Aber WM-Leader Sebastian Vettel meint nach den ersten beiden Trainings zum Grossen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps: «Vielleicht war das noch nicht der beste Tag, was meinen Rhythmus angeht. Aber wir haben verstanden, was dem Wagen fehlt. Morgen sollte das schneller gehen.»

«Die Pouhon-Passage ist mit diesen Autos richtig knackig geworden, und auch die Piffpaff-Kurven 12 und 13 direkt nach der Doppellinks, die machen richtig Spass. Das ist mein Lieblingsabschnitt.»

«Überholen ist hier kein Problem, da kann man sich auf zwei Passagen gut ansaugen und in eine langsame Kurve auch gut ausbremsen.»

«Was die Reifen angeht – je weicher, desto schneller. Aber jeder hat heute versucht, ein wenig zu experimentieren. Der Regen zum Schluss macht die Aufgabe spannender, weil nicht alle Fahrer ihre gewünschten Antworten erhalten haben. Da muss man für Sonntag ein wenig aus dem Bauch heraus einschätzen.»

«Gut war, dass wir heute wegen des Regens das Material schonen konnten. Nicht so gut ist, dass die Balance noch verbessert werden muss, der Wagen untersteuert zu stark und liegt hinten zu nervös. Der Wagen ist ohne Zweifel gut, aber wir müssen die ganzen Puzzle-Teilchen noch richtig zusammensetzen.»

«Eau Rouge und Blanchimont gehen beide leicht volle Kanne, weil die Autos so viel Abtrieb aufbauen. Die wahren Mutpassagen, die liegen inzwischen woanders.»

«Mercedes sieht stark aus. Ich habe keine Zweifel, dass sie auch hier das Mass der Dinge sein werden. Wir selber wissen, wie wir für Samstag zulegen können, und auch ich selber war heute nicht perfekt. Wenn wir das alles auf die Reihe bekommen, dann werden wir bei der Musik sein. Ich kann das besser. Da schlafe ich ganz ruhig.»

Liegt die Pole-Position drin? Seb: «Das ist am Freitag immer ein wenig schwer einzuschätzen. Die Pole ist dann möglich, wenn wir am Samstag so zulegen können wie Mercedes.»

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