Jolyon Palmer: Endlich WM-Punkte in Singapur?

Von Otto Zuber
Formel 1

Renault-Pilot Jolyon Palmer konnte auf dem Marina Bay Street Circuit von Singapur schon mehr als einen erfolgreichen Auftritt feiern. Entsprechend gross ist seine Hoffnung auf die ersten WM-Punkte in diesem Jahr.

Die Europa-Saison hat mit der Highspeed-Hatz von Monza ein Ende gefunden und mit dem Singapur-GP steht das erste von drei aufeinanderfolgenden Asien-Rennen auf dem Programm. Die Flutlicht-Jagd im Herzen der südostasiatischen Millionenmetropole ist eine besonders grosse Herausforderung: Bodenwellen, Hitze, eine hohe Luftfeuchtigkeit, Flutlichter und eine Streckenführung, die keine Atempause zulässt, sind nur einige der Faktoren, die den Singapur-GP zu einer besonders kniffligen Aufgabe machen.

Trotzdem erfreut sich der GP bei den Piloten grosser Beliebtheit – nicht nur wegen der anspruchsvollen Piste, sondern auch wegen der Tatsache, dass dieses Rennen in der Nacht im Flutlicht ausgetragen wird. Auch Renault-Pilot Jolyon Palmer gehört zu den Fans des Marina Bay Street Circuits, der auf 5,065 km stolze 23 Kurven umfasst. Der Brite verbindet gute Erinnerungen mit dem gewundenen Strassenkurs.

«Ich liebe Singapur, das ist ein einzigartiges Erlebnis unter Flutlicht», schwärmt der Renault-Wackelkandidat, der immer noch auf seine ersten WM-Zähler in diesem Jahr wartet. «Ich gewann dort in der GP2 und das war einer meiner besten Siege! Ich habe dort eigentlich in beiden Jahren, in denen ich unterwegs war, sehr gute Wochenenden erlebt. Hoffentlich kann ich in diesem Jahr noch mehr gute Erinnerungen schaffen.» Will heissen: Auf dem anspruchsvollen Stadtkurs sollen endlich die ersten WM-Punkte in diesem Jahr her.

«Es fühlt sich super an, dort in der Nacht unterwegs zu sein, denn du kannst die Piste durch das Flutlicht sehr gut erkennen. Es ist aber nicht so einfach, da der Hintergrund so schwarz ist», erzählt der 26-Jährige.

Und Palmer beschreibt: «Der letzte Sektor, bei dem die Strecke unter die Tribüne führt, ist eine besondere Herausforderung. Auch auf der Brücke ist es sehr knifflig, deshalb musst du dich da voll konzentrieren. Es ist sehr schwierig, eine gute Runde hinzubekommen. Auf der Brücke und auch im Mittelteil ist es besonders anspruchsvoll, das Ganze richtig hinzubekommen, weil man auf der Bremse einlenken muss. Da blockiert ganz leicht mal ein Rad. Auch der letzte Sektor ist sehr eng und gewunden.»

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