Mercedes: Mehr Risikobereitschaft nach WM-Titelgewinn

Von Rob La Salle
Formel 1
In den letzten beiden Rennen der Saison sollen auch Verbesserungen ausprobiert werden, welche die Boxencrew betreffen

In den letzten beiden Rennen der Saison sollen auch Verbesserungen ausprobiert werden, welche die Boxencrew betreffen

Nicht nur das Force-India-Team signalisiert vor dem zweitletzten WM-Lauf des Jahres in Brasilien mehr Risikobereitschaft. Auch die Weltmeister von Mercedes wollen in den letzten beiden Grands Prix des Jahres mehr wagen.

Nachdem Lewis Hamilton den diesjährigen Titel-Kampf in der Team-Wertung für sich entschieden hat, darf auch das Mercedes-Team mehr wagen. Die Mannschaft von Mercedes-F1-Aufsichtsratschef Niki Lauda und Motorsport-Direktor Toto Wolff, die sich die WM-Krone in der Team-Wertung schon ein Rennen zuvor in Austin hatte sichern können, wird an den letzten beiden Rennwochenenden mehr Experimente mit Blick auf die Zukunft wagen.

«Die Silberpfeile haben sich das Ziel gesetzt, die beiden Rennen in Brasilien und Abu Dhabi zu gewinnen», versichert das Team zwar in einer Pressemitteilung, dennoch betont man auch, dass man die letzten beiden Rennen der Saison als die ersten zwei Testmöglichkeiten vor der neuen Saison ansehe. «So können neue und interessante Konzepte in einem Wettbewerbsumfeld auf der Rennstrecke getestet werden, was zuvor einfach nicht möglich gewesen ist», betont das Team ausserdem.

Und die Weltmeister verraten, dass der Rennstall an den letzten beiden Freitagen der Saison eine Reihe an Experimenten durchführen werde. «Dabei besteht die Möglichkeit, diese auch auf den Renntag auszuweiten, sollte das Team das Gefühl haben, dass das Risiko überschaubar ist und daraus wertvolle Lehren für 2018 und darüber hinaus gezogen werden können», heisst es weiter.

Deshalb müssen Lewis Hamilton und Valtteri Bottas an den letzten beiden Trainingsfreitagen in São Paulo und Abu Dhabi ein umfangreiches Testprogramm absolvieren. Sie werden mit verschiedenen Messinstrumenten ausrücken und eifrig Daten für den 2018er-Renner sammeln, der W09 heissen wird. Bestzeiten sind alleine schon wegen der schweren Messgeräte nicht zu erwarten.

In den Rennen sollen schliesslich auch Verbesserungen ausprobiert werden, welche die Boxencrew betreffen. Dabei sollen Neuerungen bei der Ausrüstung und auch neue Methoden zum Einsatz kommen. «Es ist besser, diese neuen Methoden und die neue Ausrüstung jetzt zum ersten Mal auszutesten und nicht erst im nächsten Jahr in Melbourne», weiss das Team, das es sich trotz der erhöhten Risikobereitschaft zum Ziel gemacht hat, die letzten beiden WM-Läufe des Jahres für sich zu entscheiden.

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