Fernando Alonso: «Das war schwieriger als erwartet»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
McLaren-Star Fernando Alonso musste am Trainingsfreitag in São Paulo wegen eines Problems mit dem Honda-Motor eine kurze Zwangspause einlegen. «Wir haben wertvolle Streckenzeit verloren», klagte er hinterher.

So richtig zufrieden konnten beide McLaren-Piloten nach dem Trainingsfreitag in Interlagos nicht sein. Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne beklagten sich denn auch bis zum Schluss über die Fahrzeug-Balance und das Fahrverhalten ihrer Formel-1-Renner. Immerhin schaffte es der zweifache Champion in beiden Sessions als jeweils Zehntschnellster in die Top-10. Sein junger Stallgefährte schloss die erste Session als Achtschnellster ab, am Nachmittag musste er sich mit Rang 13 begnügen.

Alonso drehte insgesamt 55 Runden und schaffte damit nur neun Umläufe weniger als sein Stallgefährte, obwohl er durch ein Problem mit der Antriebseinheit gezwungen wurde, im zweiten Training eine kurze Pause einzulegen. Obwohl sich der Zeitverlust im Rahmen hielt, weil die Honda-Ingenieure eine schnelle Lösung fanden, klagte der ehrgeizige Spanier hinterher: «Heute war es schwieriger als erwartet.»

«Bereits im ersten Training hatten wir einige Sorgen und dann habe ich durch ein Problem mit dem Motor in der zweiten Session wertvolle Streckenzeit verloren. Letztlich haben wir es dann nicht geschafft, unser Programm durchzubringen. Wir haben versucht, die wichtigsten Punkte abzuarbeiten, und wir sind mehr oder weniger zufrieden mit dem Ergebnis.»

Alonso ist überzeugt: «Es ist noch ein bisschen mehr Möglich, wir werden bei der Fahrzeug-Abstimmung noch einige Anpassungen vornehmen und schauen, was wir damit erreichen können. Sollte es trocken bleiben, wird es schwierig, ins Q3 zu kommen, denn die Leistungsdichte ist sehr hoch. Wir haben im Regen bessere Chancen, ins Top-10-Stechen zu kommen.»

Auch Vandoorne ist überzeugt, dass noch ein bisschen mehr möglich ist. Der Belgier gesteht: «Im ersten Training drehte sich alles um das neue Aerodynamik-Paket, das ich nun endlich auch ans Auto bekommen habe. Wir haben uns darauf konzentriert, möglichst viel darüber zu lernen und es zu verstehen. Das lief an sich ganz gut. Doch das zweite Training gestaltete sich schwieriger. Wir haben einige Einstellungen ausprobiert, die nicht unbedingt in die richtige Richtung gingen.»

Trotzdem blickt der 25-Jährige zuversichtlich auf den anstehenden Grand Prix: «Im Renntrimm waren wir sehr stark unterwegs, ich würde sogar sagen, das war eine der besten Leistungen, die wir in diesem Jahr im Longrun gezeigt haben. Fürs Rennen sieht es also gut aus, nun müssen wir aber erst ein gutes Qualifying zeigen, um uns eine gute Ausgangslage für den GP zu verschaffen.»

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