Kimi Räikkönen (Ferrari): «Bin hier, um zu gewinnen»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
 Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Seit dem Australien-GP 2013 konnte Kimi Räikkönen keinen GP-Sieg mehr einfahren. Der Ferrari-Star gesteht offen: «Ich bin hier, um Siege und Titel zu holen, die Saison lief also alles andere als nach Wunsch.»

In den jüngsten drei Formel-1-Rennen kam Kimi Räikkönen jeweils als Dritter über die Ziellinie. Der Finne schaffte es damit beim letzten Rennwochenende in Brasilien zum siebten Mal in diesem Jahr aufs Treppchen. Trotzdem zieht der Iceman keine positive Saisonbilanz. Im Fahrerlager von Abu Dhabi betont er: «Wir alle wissen, was passiert ist und das ist natürlich weit von meinen Zielen entfernt, aber so lief es nun einmal.»

Der aktuelle WM-Fünfte fügte kämpferisch an: «Es liegt noch ein Rennen vor uns und da wollen wir das Maximum herausholen. Ich bin hier, um Siege und Titel zu holen, die Saison lief also alles andere als ideal. Ich kann damit leben, aber dafür kämpfe ich nicht mit, ich will Rennen und Meisterschaften gewinnen. Aber wir haben einen schwachen Start in die Saison erwischt.»

Allerdings konnte sein Teamkollege Sebastian Vettel zwei der ersten drei WM-Läufe in diesem Jahr für sich entscheiden. Warum klappt das beim Deutschen besser als bei seinem Stallgefährten? Kimi dazu: «Ich glaube, da spielen viele Dinge eine Rolle. Wenn es einfach wäre, würde jeder gewinnen. Doch da muss viel zusammenkommen.»

«Es geht um viele verschiedene Details, die an einem Rennwochenende stimmen müssen», betont der Formel-1-Champion von 2007. Und er fordert: «Wir müssen öfter schnell unterwegs sein und uns eine gute Ausgangslage fürs Rennen verschaffen, und dann haben wir hoffentlich auch bald mal wieder die nötige Portion Glück, die man zum Sieg auch braucht.»

Räikkönen wagt schliesslich auch eine Kampfansage: «Natürlich werden wir auch bei diesem letzten Rennen versuchen, den Sieg zu holen. Wir sehen den GP wie jeden anderen WM-Lauf in diesem Jahr an. Klar, die WM ist entschieden. Aber das ändert nichts an unserer Vorbereitung und an unserer Herangehensweise. Wir werden von Anfang an Gas geben und versuchen, das Beste zu holen.»

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