McLaren-Junior Lando Norris: «Muss F2-Titel holen»

Von Rob La Salle
Formel 1

Lando Norris durfte in diesem Jahr gleich mehrere Erfolge feiern. Der Formel-3-Europameister wird 2018 als Test- und Entwicklungsfahrer von McLaren Formel-1-Luft schnuppern. Nebenbei will er in der Formel 2 glänzen.

Das Ziel von Lando Norris ist so klar wie ehrgeizig: Der 18-jährige Brite, der in diesem Jahr seine erste Saison in der Formel-3-EM als Meister abgeschlossen hat, will nun auch in seiner Formel-2-Debütsaison den Gesamtsieg holen. Nebenbei will er als Test- und Entwicklungsfahrer des McLaren-Teams möglichst viel Formel-1-Luft schnuppern. Doch im Fokus steht der Titelkampf im sogenannten Vorzimmer der Formel 1, den er unbedingt schon im ersten Anlauf holen will.

Dass dies möglich ist, bewies in diesem Jahr Ferrari-Junior Charles Leclerc, der sich die Titelkrone in der höchsten Formelsport-Nachwuchsklasse bereits in seiner Premierensaison gesichert hat. Der 20-jährige Monegasse, der bereits seine erste GP3-Saison 2016 als Meister beendete, steigt denn auch in die Formel 1 auf. 2018 wird er als Stammfahrer für das Team Alfa Romeo Sauber an der Seite von Marcus Ericsson auf Punkte-Jagd gehen – und dabei auch genau von Norris beobachtet.

Denn der Teenager hat sich Leclerc zum Vorbild genommen – zumindest was den Erfolg in den Nachwuchsklassen angeht. «Ziel ist es, den Titel zu holen, aber ich weiss, dass das nicht einfach wird. Ein Platz in den Top-3 ist wohl realistischer. Allerdings habe ich das auch in diesem Jahr gesagt, als ich in meine erste Saison in der Formel-3-EM gestartet bin. Und am Ende habe ich trotzdem gewonnen», macht er sich Mut.

Norris erzählt auch: «Am Tag danach habe ich mir gesagt: Wenn ich beweisen will, dass ich mindestens so gut wie Charles Leclerc bin, dann muss ich den Titel holen. Die Formel 2 ist aber eine sehr viel härter umkämpfte Serie als die Formel 3, bei der man sehr viel mehr Faktoren berücksichtigen muss. Es wird also alles andere als einfach, aber Leclerc hat bewiesen, dass es möglich ist. Schwer zu sagen, was möglich ist, bevor ich das erste Rennwochenende bestritten habe. Aber ich bin zuversichtlich, was die Leistungsfähigkeit des Carlin-Teams angeht.»

Leclerc hatte seinen Formel-2-Titel mit dem Team Prema-Racing geholt. Die Nachwuchshoffnung aus Monte Carlo kam in sieben der 22 Saisonläufe als Sieger ins Ziel und beendete drei weitere Rennen auf dem Podest – zwei Mal als Zweiter und einmal als Dritter. Letzteres gelang ihm bei seinem allerersten Formel-2-Renneinsatz in Bahrain.

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