Leo Rammerstorfer (Honda): «Wollte nicht gleich Schrott verursachen!»
Moto3-Rookie Leo Rammerstorfer nutzte den zweiten Tag des verregneten Tests in Portimao dazu, erste Eindrücke von seiner neuen Umgebung zu sammeln, ohne dabei besonders auf die Rundenzeiten zu achten.
Die miserablen Bedingungen während des ersten Tests des neuen Jahres trübten die Stimmung im Fahrerlager der spektakulären Rennstrecke im Süden Portugals. Tiefer Nebel und anhaltender Nieselregen verhinderten ordnungsgemässe Testfahrten. Leo Rammerstorfer und seine Crew vom italienischen Team Sic58 Squadra Corse begannen daher ihre Saisonvorbereitungen eher gemächlich und gingen erst am Dienstag auf die Strecke.
«Das Wetter war nicht so, wie ich es mir für meinen ersten Test gewünscht hätte», meinte der 21-jährige Rammerstorfer. «Dennoch war es notwendig, erste Erfahrungen zu sammeln. Ich bin insgesamt etwa 40 Runden gefahren. Das war wichtig, denn jetzt weiss ich, wie sich die Honda anfühlt. Ehrlich gesagt habe ich mich von Anfang an sehr wohl auf dem Motorrad gefühlt. Ausserdem war auch die Grundabstimmung, die mir das Team gegeben hat, genau richtig. Das zeigt deutlich, auf welchem Niveau das Team arbeitet.»
Angesichts schwieriger Bedingungen in einer ungewohnten Umgebung meisterte der junge Oberösterreicher seine erste Prüfung dennoch gut und überlegt. «Allerdings bin ich noch nicht ganz bis ans Limit gegangen», so der Honda-Pilot, «wie man es vielleicht machen sollte, um am Ende in der Zeitenliste besser dazustehen. Aber das war auch nicht unser Ziel. Viel wichtiger war es, erste Eindrücke zu sammeln und einige Kilometer zurückzulegen. Dazu gehörte, das Motorrad kennenzulernen, die Arbeitsweise des Teams zu verstehen und eine effektive Kommunikation aufzubauen. Ausserdem wollte ich das Motorrad nicht gleich bei der ersten Gelegenheit zu Schrott fahren. All diese Dinge waren so ziemlich das Einzige, was man aus der Situation herausholen konnte bei diesem Wetter.»
Trockene Bedingungen in Jerez wären enorm wichtig
Nach der wetterbedingten Enttäuschung in Portimao reisen alle Moto3-Teams ins benachbarte Andalusien zum Circuito de Jerez, wo am Samstag und Sonntag die letzten Testfahrten vor der in zwei Wochen beginnenden Moto3-WM 2026 stattfinden werden. Rammerstorfer über seine Erwartungen dort: «Ich hoffe, dass wir in Jerez bessere Bedingungen haben werden, damit ich die dringend benötigten Runden im Trockenen fahren kann. Das wäre sehr wichtig, um ein gutes Basis-Setup zu entwickeln. Vor dem Test in Jerez werde ich zwei Tage lang in der Gegend trainieren, um mich vorzubereiten. Danach bleibt nicht mehr viel Zeit, bevor wir zum Saisonauftakt nach Thailand aufbrechen.»
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Guido Pini
Honda
2:01,242 min
2.
David Almansa
KTM
+0,371 sec
3.
Joel Esteban
KTM
+0,806
4.
Cormac Buchanan
KTM
+1,125
5.
Adrian Fernandez
Honda
+1,187
6.
Casey O'Gorman
Honda
+1,283
7.
Veda Pratama
Honda
+1,303
8.
Rico Salmela
KTM
+1,656
9.
Valentin Perrone
KTM
+1,782
10.
Ryusei Yamanaka
KTM
+2,100
11.
Hakim Danish
KTM
+2,221
12.
Jesus Rios
Honda
+2,335
13.
Nicola Carraro
Honda
+2,527
14.
David Munoz
KTM
+2,642
15.
Scott Ogden
KTM
+2,695
16.
Ruche Moodley
KTM
+3,548
17.
Adrian Cruces
KTM
+3,857
18.
Zen Mitani
Honda
+4,268
19.
Leo Rammerstorfer
Honda
+4,755
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