Race of Champions: Deutschland siegt auch ohne Vettel

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
In diesem Jahr nimmt Formel-1-Star Sebastian Vettel nicht am Race of Champions teil. Dennoch konnte sich Deutschland im Nationen-Cup des Spass-Wettbewerbs durchsetzen – dank Timo Bernhard und René Rast.

Wir erinnern uns: Im vergangenen Jahr starteten Sebastian Vettel und Pascal Wehrlein im Nationen-Cup des Race of Champions für Deutschland. Und obwohl der damalige Sauber-Pilot nach einem harten Abflug nicht mehr weiterfahren konnte (und wegen dieser Verletzung sogar den Saisonauftakt verpasste), holte Ferrari-Ass Vettel den Gesamtsieg im Gruppenwettbewerb der Veranstaltung, die in Miami über die Bühne gegangen war.

In diesem Jahr verzichtet der vierfache Formel-1-Champion aus Heppenheim jedoch auf eine Teilnahme, sodass in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad Timo Bernhard und René Rast für Deutschland starteten. Der WEC-Star und der DTM-Champion schafften das, was Vettel zwölf Monate zuvor in Miami im Alleingang gelang: Sie setzten sich gegen alle anderen Teams durch und holten den Gesamtsieg im Nationen-Wettbewerb.

In einem spannenden Finalwettbewerb schlugen sie das Team Lateinamerika, das aus Ex-GP-Star Juan Pablo Montoya und Helio Castroneves bestand. Letzterer konnte sich zwar gegen Bernhard behaupten, doch Rast war einfach zu schnell und sicherte seinem Team zwei von drei Siegen. «Ich war mit meinem Finallauf nicht ganz zufrieden», gestand Bernhard hinterher.

«Ich habe mir einen kleinen Fehler gegen Helio erlaubt», seufzte der 36-Jährige, der zum ersten Mal am Race of Champions teilnimmt. «Aber René hat dann alles klar gemacht. Ehrlich gesagt gingen wir nicht mit allzu hohen Erwartungen ins Rennen, wir wollten zunächst einfach nur die erste Runde überstehen. Jetzt sind wir aber sehr stolz, diese grosse Trophäe geholt zu haben.»

Rast erklärte: «Wir kämpfen hier gegen die Besten der Besten an, entsprechend gross war der Druck vor dem letzten Rennen. Aber die ganze Veranstaltung war ein Riesenspass und ich geniesse es, hier gegen die grossen Stars der Szene zu fahren. Da sind alle diese Namen, die ich als Knirps im Fernsehen gesehen habe, aus der Formel 1 und der Rallye-WM, alle diese unterschiedlichen Kategorien. Mit dem Sieg gegen alle diese Jungs ist ein Traum in Erfüllung gegangen.»

Heute, Samstag, finden die Einzelwettbewerbe statt. Wer sich anschauen will, wie sich David Coulthard, Lando Norris, Ryan Hunter-Reay oder Peter Solberg schlagen werden, kann die Action auf der offiziellen Website oder der Facebook-Seite des Race of Champions mitverfolgen.

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