Marcus Ericsson: Haas und Toro Rosso im Visier

Von Rob La Salle
Formel 1
Marcus Ericsson

Marcus Ericsson

2018 blieb Marcus Ericsson der einzige Formel-1-Stammpilot, der keine Punkte holen konnte. Dennoch hat sich der Schwede aus dem Alfa Romeo Sauber Team für 2018 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt.

Für das Sauber-Team beginnt 2018 eine neue Ära, denn die Schweizer werden erstmals unter dem Namen Alfa Romeo Sauber an den Start gehen. Die Zusammenarbeit mit den Italienern soll den Eidgenossen helfen, den Anschluss an das Mittelfeld zu finden, wie Teamchef Frédéric Vasseur anlässlich der offiziellen Bestätigung der neuen Partnerschaft betont hat.

Besser als 2017 dürfte es allemal laufen, denn im vergangenen Jahr mussten Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein mit den Vorjahres-Triebwerken von Ferrari auskommen. Dank des neuen Titelsponsors, der wie Ferrari zur Fiat Chrysler Gruppe gehört, gibt es für die Saison 2018 wieder die aktuellsten Versionen der Triebwerke aus Maranello.

Sehr zur Freude von Ericsson, der in diesem Jahr neben Rookie und Ferrari-Junior Charles Leclerc in sein viertes Sauber-Jahr starten wird. Im Gespräch mit den Kollegen von Autosport verriet er: «Ich denke, der Motor ist auf jeden Fall ein grosser Fortschritt. Und die Partnerschaft mit Alfa Romeo garantiert uns die beste Unterstützung von Ferrari, deshalb bin ich zuversichtlich.»

Als Hauptgegner sieht der Schwede die Haas-Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen sowie das Toro Rosso-Duo Brendon Hartley und Pierre Gasly. «Aber einige Rennen werden sehr unvorhersehbar verlaufen», prophezeit er. «Wenn alles ganz gut läuft, könnten wir in einigen Fällen vielleicht sogar Renault und Force India herausfordern. Aber es wird sicher auch GP geben, in denen wir grössere Mühe haben und deshalb weiter hinten im Feld unterwegs sein werden.»

Das erste Ziel laute deshalb, ins Mittelfeld vorzudringen, betont Ericsson. «Aber es ist klar, dass es in jedem Rennen einen sehr offenen Fight geben wird. Ich werde mich auf jeden Fall bestmöglich auf die Saison vorbereiten, um das zu erreichen, was 2017 nicht möglich war.»

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