Sebastian Vettel: «Dort kann man gut überholen»

Von Rob La Salle
Formel 1
 Sebastian Vettel und sein Team bei der Streckenbesichtigung in Melbourne

Sebastian Vettel und sein Team bei der Streckenbesichtigung in Melbourne

Ferrari-Ass Sebastian Vettel bestreitet an diesem Wochenende seinen elften GP-Einsatz in Melbourne. Der vierfache Weltmeister weiss, worauf man auf dem Albert Park Circuit besonders Acht geben muss.

Heute, Mittwoch, sind die letzten Teammitglieder von Ferrari in Melbourne angekommen. Die Mannschaft von Maurizio Arrivabene hat die Arbeit im Albert Park bereits aufgenommen und ist nun bereit für den Formel-1-Saisonauftakt.

Auch Sebastian Vettel kann es kaum erwarten, bis er sich endlich wieder hinters Steuer seines Ferrari SF71H klemmen darf. Denn die Wintertestfahrten in Barcelona wurden durch das schlechte Wetter in der ersten Testwoche schmerzlich verkürzt. Trotzdem schaffte es der 47-fache GP-Sieger 643 Mal um die 4,655 km lange Strecke, wobei er beinahe 3000 km zurücklegte. Und dabei drehte er auch noch mit 1:17,182 min die schnellste Runde.

Dennoch erklärte er hinterher: « Es gibt noch ein paar Rätsel, die es nun zu lösen gilt.» Immerhin: Die Statistik dürfte den Deutschen zuversichtlich stimmen. Denn in Australien konnte er bereits zwei GP-Siege einfahren: 2011 setzte er sich gegen den Rest des Feldes durch und auch im vergangenen Jahr sorgte er mit seinem ersten Platz für Jubel bei den Tifosi.»

Und damit nicht genug: Vier weitere Male durfte Vettel in Australien mit aufs Podesttreppchen: 2012 wurde er Zweiter, 2013, 2015 und 2016 sicherte er sich jeweils den dritten Rang. Entsprechend gut kennt sich der Heppenheimer im Albert Park aus. Und er weiss, worauf es auf dem 5,303 km langen Rundkurs ankommt.

In der offiziellen Team-Vorschau beschreibt Seb: «Beim Anbremsen der ersten Kurve geht’s zur Sache, da gibt’s dann viel Action. In der dritten Kurve werden die Bremsen stark gefordert, dafür bietet diese Stelle eine gute Gelegenheit, um am Gegner vorbeizuziehen.» Vettel erinnert auch daran, dass der Albert Park Circuit ein Strassenkurs ist: «Man muss auf die Bodenwellen Acht geben», warnt der vierfache Weltmeister.

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