Supersport-WM • Neu
Phillip Island, Lauf 1: Philipp Öttl bei Ducati-Doppelsieg Zweiter
Es deutete sich an, dass der Supersport-Auftakt auf Phillip Island für Dominique Aegerter eine schwere Prüfung sein würde. Nach Startplatz 23 ist der Kampfgeist des Kawasaki-Piloten geweckt.
Der Wechsel vom Yamaha-Superbike auf die Supersport-Kawasaki gestaltet sich für Dominique Aegerter schwierig – unter Berücksichtigung der wenigen Tests bei guten Bedingungen ist das aber auch keine Überraschung. Es liegt jedoch nicht nur an der Umstellungsphase des Schweizers, sondern offenbar auch an der Balancierung der ZX-6R 636. Denn auch Teamkollege Jeremy Alcoba tritt beim Saisonauftakt auf Phillip Island nicht so souverän wie noch Ende der vergangenen Saison auf, als der Spanier in Estoril und Jerez einen dritten und zweiten Platz eingefahren hatte.
In der Superpole erreichte Alcoba mit 1,046 sec Rückstand Startplatz 19, Aegerter holte mit 1,293 sec Rückstand die 20. Startposition. Der zweifache Supersport-Weltmeister hatte sich etwas anderes vorgenommen.
«Leider sind wir hinter dem geblieben, was wir uns als Ziele gesetzt hatten. Positiv ist jedoch, dass wir den Top-Jungs näherkommen. 1,2 Sekunden sind keine große Sache. Aber der 23. Platz ist dennoch schwer zu akzeptieren», meinte Aegerter am Freitagnachmittag in Australien. «Ich brauche definitiv mehr Zeit und Kilometer mit der Kawasaki.»
Wir machen in jeder Session FortschritteDominique Aegerter
Aegerter zählt zu den Piloten, die ihre Stärke im Rennen haben und über sich hinauswachsen können. Verbesserungen am Motorrad sind dennoch dringend erforderlich.
«Wir müssen gemeinsam mit dem Team an der Feinabstimmung des Set-ups arbeiten, die Elektronik und die Motorbremse optimieren und die Gasannahme verbessern. Nach einem schwierigen Winter mit sehr begrenzter Streckenzeit während der Tests arbeiten wir intensiv an diesen Punkten, und wir machen mit jeder Session kleine Fortschritte», zählte Aegerter auf. «Ich habe volles Vertrauen in mein Team. Am Samstag ist das erste Rennen der Saison. Vorher werden wir im Warm-up etwas ausprobieren, und am Nachmittag werde ich mein Bestes geben und versuchen, mehr Kilometer zu sammeln, um uns weiter auf die Saison vorzubereiten.»
Pos
Fahrer
Motorrad
Zeit
Diff
1.
Jaume Masia (E)
Ducati
1:32,115 min
2.
Oliver Bayliss (AUS)
Triumph
1:32,287
+ 0,172 sec
3.
Valentin Debise (F)
ZXMoto
1:32,439
+ 0,324
4.
Can Öncü (TR)
Yamaha
1:32,450
+ 0,335
5.
Tom Booth-Amos (GB)
Triumph
1:32,554
+ 0,439
6.
Philipp Öttl (D)
Ducati
1:32,617
+ 0,502
7.
Albert Arenas (E)
Yamaha
1:32,673
+ 0,558
8.
Matteo Ferrari (I)
Ducati
1:32,710
+ 0,595
9.
Ondrej Vostatek (CZ)
Triumph
1:32,819
+ 0,704
10.
Mattia Casadei (I)
Ducati
1:32,827
+ 0,712
11.
Roberto Garcia (E)
Yamaha
1:32,838
+ 0,723
12.
Josh Whatley (GB)
Ducati
1:32,861
+ 0,746
13.
Lucas Mahias (F)
Yamaha
1:32,863
+ 0,748
14.
Borja Jimenez (E)
Ducati
1:32,939
+ 0,824
15.
Jacopo Cretaro (I)
MV Agusta
1:33,001
+ 0,886
16.
Simon Jespersen (DK)
Ducati
1:33,098
+ 0,983
17.
Xavi Cardelus (AND)
Yamaha
1:33,126
+ 1,011
18.
Federico Caricasulo (I)
ZXMoto
1:33,141
+ 1,026
19.
Jeremy Alcoba (E)
Kawasaki
1:33,159
+ 1,044
20.
Leonardo Taccini (I)
Ducati
1:33,261
+ 1,146
21.
Filippo Farioli (I)
Yamaha
1:33,325
+ 1,210
22.
Alessandro Zaccone (I)
Ducati
1:33,378
+ 1,263
23.
Dominique Aegerter (CH)
Kawasaki
1:33,408
+ 1,293
24.
Yuki Okamoto (J)
Yamaha
1:33,409
+ 1,294
25.
Riccardo Rossi (I)
Ducati
1:34,213
+ 2,098
26.
Andrea Giombini (I)
MV Agusta
1:34,494
+ 2,379
27.
Oliver König (CZ)
Triumph
1:34,518
+ 2,403
NQ.
Aldi Mahendra (RI)
Yamaha
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