China-Chaos beschert RTL eine starke Quote
Erst war es langweilig, dann ging es rund: Der abwechslungsreiche China-GP bescherte RTL eine starke Quote. Im Vergleich zu 2017 legte der Kölner Privatsender deutlich zu. Das wird womöglich auch noch so bleiben.
"Mad Max" Verstappen in Aktion, Drama um Sebastian Vettel, Daniel Ricciardos glanzvoller Sieg und mehr: Der China-GP hatte einige Highlights zu bieten. Und klar scheint: Da Vettel in dieser Saison ganz offensichtlich ein titelfähiges Auto hat, steigt auch das Interesse in seiner Heimat.
Denn der in Deutschland übertragende Sender RTL verzeichnet im dritten Saisonrennen den zweiten Zuwachs im Vergleich zu 2017. Beim China-GP, der um 8.10 Uhr MESZ am frühen Morgen gestartet wurde, waren im Schnitt 4,28 Millionen Fans dabei, kurz vor Ende des Rennens in der Spitze sogar 5,02 Millionen. 2017 waren es im Schnitt 3,7 Millionen gewesen.
Auch der Marktanteil kann sich sehen lassen. Starke 44,2 Prozent erreichte RTL mit dem dritten Rennen des Jahres. Bedeutet: Sowohl in Australien (2,58 Millionen) und China konnte RTL die Vorjahresquote verbessern, lediglich in Bahrain (4,72 Millionen) blieb man unter Vorjahresniveau.
Die Entwicklung hat ohne Frage auch damit zu tun, dass es in Deutschland aktuell keine Alternative gibt, nachdem Pay-TV-Sender Sky nicht mehr überträgt. Bei "F1 TV", dem Streaming-Angebot der Königsklasse, gab es Startschwierigkeiten.
Inzwischen steht fest: Starttermin für F1 TV ist das Spanien-GP-Wochenende, ab Freitag, 11. Mai – in einer ersten Phase für Desktop-Computer, im Sommer auch für alle mobilen Geräte wie Tablets oder Smartphones für Apple, Android oder Amazon Fire.
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