Kimi Räikkönen: Gewichtsverlust in der Winterpause

Von Otto Zuber
Formel 1
Kimi Räikkönen wiegt nun wieder knapp 70 kg

Kimi Räikkönen wiegt nun wieder knapp 70 kg

Ferrari-Star Kimi Räikkönen erwischte einen guten Saisonstart: Der Finne landete in drei der vier bisherigen GP auf dem Podest. Dafür hat er hart trainiert, wie sein Physio Mark Arnall verrät.

Gleich mehrere Piloten nutzten die Winterpause vor dem Saisonstart, um Gewicht zu verlieren. So schaffte es etwa Alfa Romeo-Sauber-Star Marcus Ericsson mittels einer rigiden Diät und eines angepassten Trainings ganze fünf Kilo leichter zu werden. Seine Mühen wurden belohnt: Bereits beim zweiten Saisonlauf in Bahrain konnte der Blondschopf seine ersten beiden WM-Punkte sammeln: Der Schwede kreuzte die Ziellinie als Neunter.

Sehr viel mehr WM-Zähler konnte ein anderer Fahrer aus dem Norden holen, der im Winter auch Gewicht verlieren konnte: Ferrari-Kultfigur Kimi Räikkönen beendete drei der bisherigen vier Saisonrennen auf dem Podest. In Australien wurde der Iceman Dritter, dieses Kunststück wiederholte er beim dritten WM-Lauf in China und bei der Strassenschlacht von Baku schaffte er es sogar als Zweiter über die Ziellinie. Nur in Bahrain ging der coole Finne leer aus.

Die gute körperliche Verfassung, in der sich Kimi derzeit befindet, dürfte zum erfolgreichen Saisonauftakt beigetragen haben. Auch wenn der wortkarge GP-Star entsprechende Fragen nicht bestätigen will. Sein langjähriger Physio Mark Arnall erklärte aber gegenüber dem Kollegen der Zeitung Iltalehti: «In diesem Winter haben wir alles daran gesetzt, um Kimis Gewicht zu reduzieren.»

Das gelang dem Duo auch, der 38-Jährige konnte mehr als drei Kilogramm abspecken. «Wir haben es geschafft, in diesem Winter 3,2 Kilo loszuwerden, jetzt wiegt er nur noch knapp 70 kg», verriet der Physio des Weltmeisters von 2007, der auch betonte, dass die Ingenieure von den Fahrern verlangen, möglichst leicht zu sein. «So können sie mit der Gewichtsverteilung spielen, ist der Fahrer zu schwer, geht das nicht», weiss Arnall.

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