Le Castellet: Regen verkürzt letztes freies Training

Von Vanessa Georgoulas
Der Regen machte den F1-Piloten zu schaffen

Der Regen machte den F1-Piloten zu schaffen

Pünktlich zum Start des dritten freien Trainings auf dem Circuit Paul Ricard setzte ein starker Regenschauer ein, der die letzte freie Trainingsstunde vor dem achten Qualifying des Jahres schmerzlich verkürzte.

Das grosse Thema vor dem Start zur letzten freien Trainingsstunde auf dem Circuit Paul Ricard war das Wetter. Denn noch bevor die Boxengassenampel auf Grün sprang, türmten sich über der 5,842 km langen Piste bereits dunkle Gewitterwolken. Die Wetterexperten sagten denn auch eine Regenwahrscheinlichkeit von 80 Prozent voraus.

Bereits in den ersten Minuten fielen die ersten Tropfen und entsprechend viele Ausrutscher bekamen die Zuschauer am südfranzösischen Rundkurs zu sehen. Ob Sebastian Vettel (in Kurve 8), Kimi Räikkönen oder Max Verstappen – auch die grossen Namen der Szene hatten grösste Mühe, ihre GP-Renner auf der Piste zu halten, denn aus den wenigen Tropfen wurde schnell ein strömender Regenschauer, der die GP-Piloten an die Box zurück zwang.

Trotzdem hatten es immerhin 13 Piloten geschafft, eine gezeitete Runde zu drehen, wobei Valtteri Bottas mit 1:33,666 min der Schnellste war. Dahinter reihten sich Carlos Sainz, Charles Leclerc, Fernando Alonso, Sebastian Vettel, Stoffel Vandoorne, Pierre Gasly, Marcus Ericsson, Sergio Pérez, Daniel Ricciardo, Esteban Ocon, Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen. Den Finnen trennten bereits mehr als 16 sec von der ersten Bestzeit.

Zu den sieben Fahrern, die sich noch keine Rundenzeit hatten gutschreiben lassen, gehörte auch Red Bull Racing-Star Max Verstappen, der sich auf drei Installationsrunden und einige Startübungen beschränkte. Danach mussten sich die Formel-1-Fahrer in Geduld üben, denn in Kombination mit dem Regen verkam die Fahrt auf dem neu asphaltierten Kurs zur echten Rutschpartie.

Die Zwangspause gab den Experten die Chance, über alle Neuigkeiten des Tages zu sprechen. Wie etwa die Tatsache, dass Ferrari und Haas eine Nachtschicht eingelegt und damit die Nachtruhe missachtet haben, die von den Regeln vorgeschrieben wird. Dies ist jedem Rennstall im Verlauf einer Saison zwei Mal erlaubt.

Zu reden gab auch Brendon Hartleys Technikpech. Der Neuseeländer hatte seinen Toro Rosso-Renner Vortags im zweiten freien Training am Streckenrand abstellen und später einen Wechsel der Antriebseinheit hinnehmen müssen, weshalb er das Rennen vom Ende des Feldes in Angriff nehmen wird. Aus der Box startet Alfa Romeo-Sauber-Pilot Marcus Ericsson, dessen C37 am Trainingsfreitag in Flammen aufgegangen war. Weil die Schweizer nun ein neues Chassis einsetzen müssen, bleibt dem Schweden diesbezüglich keine Wahl.

Der Erste, der sich wieder auf die Strecke traute, war Le Mans-Sieger Fernando Alonso. Kurz nach dem zweifachen Champion wagte sich auch Lance Stroll raus. Obwohl der Kanadier Mühe hatte, seinen Renner auf der Piste zu halten, wollte er mehr als eine gezeitete Runde drehen, doch das Team liess sich nicht erweichen und rief den Teenager wieder an die Box. Wie Stroll durfte auch sein Teamkollege Sergey Sirotkin eine Rundenzeit im Nassen aufstellen.

Nachdem die Williams-Piloten bewiesen hatten, dass eine Runde möglich ist, drehten auch Brendon Hartley, Pierre Gasly und Stoffel Vandoorne sowie Charles Leclerc noch eine Runde, wobei auch diese Profis alle Hände voll zu tun hatten, um ihre Renner von der Streckenbegrenzung fern zu halten. Am Ende durfte sich Bottas mit 1:33,666 min über die Bestzeit vor Sainz, Leclerc, Alonso, Vettel, Vandoorne, Gasly, Ericsson, Pérez, Ricciardo, Ocon Hamilton, Räikkönen, Stroll und Sirotkin freuen.

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