Daniel Ricciardo: «Für die F1-Fans wäre das super!»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

Red Bull Racing-Frohnatur Daniel Ricciardo muss im Deutschland-GP eine Aufholjagd vom Ende des Feldes hinlegen. Der Australier blickt trotzdem gut gelaunt auf den elften Saisonlauf auf dem Hockenheimring.

Weil Daniel Ricciardo in Hockenheim bereits mit der dritten MGU-K-Einheit, der dritten Batterie und der dritten Steuereinheit ausrückte, wird der Red Bull Racing-Star den Regeln entsprechend ans Ende der Startaufstellung verbannt. Dass er das Feld von hinten aufrollen muss, ist für den fröhlichen Australier kein Grund, Trübsal zu blasen.

Stattdessen freut sich der siebenfache GP-Sieger auf die Aufholjagd – vor allem, weil mit Lewis Hamilton ein weiterer schneller Pilot weiter hinten in der Startaufstellung steht als erwartet. Denn der Mercedes-Star hat es nach einem Problem mit der Lenkung und der daraus resultierenden Rumpelfahrt über die Randsteine, die ein Hydraulik-Leck verursachte, nur auf den 14. Startplatz geschafft.

«Natürlich würde ich lieber weiter vorne starten, aber ich freue mich nun auf die Aufholjagd», erklärte Ricciardo nach dem Qualifying, in dem er nur in den ersten 18 Minuten mitmischte und danach auf weitere Fahrten verzichtete, um Reifen zu sparen und seinen Motor zu schonen. «Es wäre cool, wenn Hamilton auch ganz hinten starten würde, auch wenn er natürlich nicht glücklich darüber wäre. Für die F1-Fans wäre das aber super, denn wir könnten dann einen eigenen kleinen Wettkampf austragen, wer es schneller wieder nach vorne schafft.»

Der 29-Jährige aus Perth verriet auch: «Ich werde sicherlich nicht auf den ultraweichen Reifen starten, soviel steht fest. Wir haben durch den Teilnahme-Verzicht am Q2 nun etwas mehr Freiheiten und ich werde wohl mit etwas weniger Abtrieb als Max (Verstappen, sein Teamkollege, Anm.) unterwegs sein, um auf den Geraden etwas leichter überholen zu können.»

«Wir werden aber nichts Verrücktes machen, denn wir brauchen ein Auto, das in allen Sektoren funktioniert», betonte der Red Bull Racing-Pilot weiter. «Ausserdem werde ich auch versuchen, eine andere Strategie zu fahren als die Jungs vorne. Wenn sie zwei Stopps einlegen, werde ich beispielsweise alles daran setzen, um mit einem Stopp durchzukommen. Wir müssen etwas Anderes machen, wenn wir nach vorne kommen wollen.»

Hamiltons Meinung, der Hockenheimring gehöre zu jenen WM-Kursen, auf denen man am schlechtesten überholen kann, teilt Ricciardo nicht: «Das denke ich nicht», widersprach er auf die entsprechende Frage. «Es gibt mindestens zwei gute Überholmöglichkeiten, einmal in der sechsten Kurve und ausserdem auch in der achten Kehre. Im letzten Sektor wird das wahrscheinlich etwas schwieriger, aber es ist sicherlich nicht die schlechteste Strecke, wenn es ums Überholen geht.»

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