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Gerhard Berger: Mick zeigt die Schumacher-Gene

Gerhard Berger weiß, dass er Mick Schumacher nicht bekommen wird. Auch wenn er ihn gerne in der DTM sehen würde, wie er im Gespräch mit SPEEDWEEK.com zugibt.

Formel 1

Im Artikel erwähnt


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Aber der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher will in die Formel 1. Königsklasse, das ist das große und erklärte Ziel des 19-Jährigen. Keine Frage: Es ist ein weiter und steiniger Weg durch die Nachwuchsserien. Erst Formel 4, jetzt das zweite Jahr in der Formel 3.

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Doch Schumacher macht unübersehbare Schritte nach vorne. Denn Mick fängt nach einer Durststrecke von 44 Rennen endlich an, zu gewinnen. An drei Rennwochenende in Folge gelang das zuletzt, in Spa platzte der Knoten (Klar: Im Wohnzimmer des Vaters), dann kam Silverstone, nun Misano. Schumacher fährt oft im Rahmenprogramm der DTM, und natürlich hat Berger ein Auge darauf, was Mick macht.

"Der Bursche zeigt die Schumacher-Gene. Er entwickelt sich und zeigt Ecken und Kanten. Sein Vater hatte ja endlos Ecken und Kanten. Ich hoffe, dass es so weitergeht", sagte DTM-Chef Berger SPEEDWEEK.com. Berger weiter: "Sein Ziel ist die Formel 1. Der schnellste Weg wird jetzt wohl über die Formel 2 sein. Ihm steht alles offen. Jeder freut sich, wenn Mick in irgendeiner Art und Weise in die Fußstapfen seines Vaters tritt. Dessen Erfolg ist einzigartig. Aber wenn Mick erfolgreich wäre, würden wir uns alle für Mick freuen. Noch mehr wahrscheinlich für Michael. Das wäre die Traumstory."

Auch Timo Glock verfolgt Micks Karriere intensiv, trifft den 19-Jährigen regelmäßig im Fahrerlager und hält sich so auf dem Laufenden. Glock freut sich für Schumacher, der in der Gesamtwertung nach 21 von 30 Rennen inzwischen Vierter ist. Mit 36 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Dan Ticktum.

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"Er zeigt, was er kann! Er macht es im Moment sehr gut, er hat einen Weg gefunden, den Knoten aufzumachen. Durch den ersten Sieg, aber auch durch die Pole, mit der du beweist: „Ich kann es und bin da“. Das befreit einfach. Ich hoffe, dass er den Schwung mitnehmen kann. Wenn er so weitermacht, ist er gut dabei, um den Titel mitzureden", so der BMW-Pilot zu SPEEDWEEK.com

Warum es jetzt so gut läuft, hat laut Prema-Teamchef keinen speziellen Grund. "Seit dem ersten Rennen ist er konkurrenzfähig. Es war auch Pech dabei, dazu Fehler vom Team oder von ihm. Das hat ihm nicht die Resultate gebracht, die möglich waren", sagte Rosin: "Ich war mir sicher, dass er nach einer Reihe guter Ergebnisse auch konstant das erreichen kann, was wir uns von ihm erhoffen und wofür wir auch pushen. Und das tut er jetzt."

Micks Stärken laut Rosin: "Im Rennen ist er sehr stark. Beim Start, in der ersten Runde, wie er sich da verhält. Er ist da immer sehr clever. Und in den ersten Runden werden die Rennen entschieden."

Schumacher war gefragt am Misano-Wochenende, nach seinem dritten Sieg in der Formel 3 und seinen Schritten in Richtung Tabellenspitze. Er selbst geht beeindruckend lässig mit der Situation um, ist in Interviews und auf Pressekonferenzen abgeklärt und ruhig.

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Lucas Auer kennt Micks Situation, zumindest ein wenig. Berger ist der Onkel, und natürlich gab es da immer wieder die Vergleiche. Den Druck, die ewigen Fragen. Doch Auer war das immer egal. "Ich habe das nie als schlimm empfunden. Bei ihm ist das nochmal eine andere Hausnummer, aber er geht souverän damit um. Am Ende zählt: Nur auf sich konzentrieren und immer einen Schritt nach vorne machen und wachsen. Siege und Niederlagen gehören zu einer Karriere. Wichtig ist, dass du oft gewinnst. Ich traue Mick alles zu."

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