Charles Leclerc: «Sah schlimmer aus als es war»

Von Rob La Salle
Formel 1
Charles Leclerc

Charles Leclerc

Formel-1-Rookie Charles Leclerc sprach bei der offiziellen FIA-Pressekonferenz von Monza noch einmal über den spektakulären Startcrash von Belgien und die leidenschaftlichen GP-Fans von Monza.

Für Charles Leclerc ist der Italien-GP in Monza ein ganz spezielles Rennen, wie der Monegasse in der offiziellen FIA-Pressekonferenz gestand. Der Alfa Romeo-Sauber-Rookie, der als Ferrari-Junior von den leidenschaftlichen Tifosi besonders bejubelt wird, betonte: «Es ist absolut überwältigend, wie gross die Unterstützung hier schon immer war. Aber jetzt, da wir mit einer derart populären Marke aus Italien hier sind, ist es noch spezieller.»

«Als ich heute morgen an die Strecke kam, fühlte es sich ein bisschen wie am ersten Tag in Monte Carlo an. Es ist eine Art zweites Heimrennen für mich und das Team», schwärmte der 20-Jährige, der aktuell den 13. WM-Rang belegt. Mit dem Highspeed-Kurs von Monza verbindet er eine besonders gute Erinnerung. «Ich habe hier meinen ersten Sieg in einem Rennauto gefeiert. Ich weiss noch, dass der Saisonauftakt schwierig war, und dann habe ich hier in Monza schliesslich gewonnen, das war ein unglaubliches Gefühl.»

Natürlich wurde das Talent aus Monte Carlo auch noch einmal auf den Startcrash von Belgien angesprochen, bei dem Fernando Alonsos McLaren über seinen Kopf gesegelt war und deutliche Spuren auf dem Halo-Schutzbügel des jungen Sauber-Piloten hinterlassen hatte. Leclerc winkte ab: «Von Aussen sah es schlimmer aus, als es war. Die Bilder sind spektakulär, aber es war kein Riesenschock für mich. Ich spürte einfach, dass Alonso über mich hinweg flog und hoffte, dass mein Renner wie durch ein Wunder heil geblieben war, damit ich weiterfahren konnte.»

Der Blick in die Rückspiegel machte aber klar, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken war. «Ich sah im Spiegel, dass der Schaden viel zu gross war», seufzte Leclerc, und betonte noch einmal: «Klar, die Bilder sehen spektakulär aus, aber aus Cockpit-Perspektive war es kein so grosses Ding. Es war einfach nur frustrierend, dass ich das Rennen nicht beenden konnte, denn in den letzten GP hatte ich viel Pech.»

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