Christian Horner glaubt nicht an Comeback von Buemi

Von Otto Zuber
Formel 1
Sébastien Buemi absolvierte unlängst eine Sitzprobe im Toro Rosso-Werk in Faenza

Sébastien Buemi absolvierte unlängst eine Sitzprobe im Toro Rosso-Werk in Faenza

Die Präsenz von Sébastien Buemi im Fahrerlager von Singapur schürt die Spekulationen um ein mögliches GP-Comeback des Schweizers mit Toro Rosso. Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner glaubt aber nicht daran.

Die Frage, wer im nächsten Jahr für Toro Rosso in der Formel 1 antreten wird, beschäftigt die Gerüchteköche der Königsklasse. Einer der Kandidaten, um den sich die Spekulationen drehen, ist Sébastien Buemi. Der Schweizer war unlängst zwecks Sitzprobe im Toro Rosso-Werk, wie das Team mit einem Bild in den sozialen Medien bestätigte.

Und dass Buemi nun auch im Fahrerlager von Singapur aufgetaucht ist, stachelt die Gerüchte um ein mögliches GP-Comeback des Langstrecken-Weltmeisters von 2014 weiter an. Doch Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner glaubt nicht an eine Rückkehr des 29-Jährigen. «Sébastien leistet grossartige Arbeit, er hat in diesem Jahr mit Alonso in Le Mans gewonnen und sowohl Titel in der WEC als auch in der Formel E geholt», zählt er im Sky Sports F1-Interview auf.

«Ausserdem ist er ein wichtiger Teil unseres Team-Erfolgs, er leistet grossartige Arbeit im Simulator und bleibt dem Team in dieser Rolle für die nächsten drei Jahre auch verbunden», fährt Horner fort, und betont: «Er wird das mit seinen anderen Aktivitäten vereinbaren und deshalb denke ich nicht, dass die Formel 1 derzeit ein Thema für ihn ist. Er leistet grossartige Arbeit für uns im Simulator und ich denke, das reicht ihm auch. Er würde auch eine grosse Lohneinbusse hinnehmen müssen, wenn er in die Formel 1 zurückkehren will.»

Buemi selbst gibt sich zugeknöpft: «Ich habe meinen Sitz machen lassen müssen, denn als Ersatzfahrer musst du bereit sein, wenn du einspringen musst. Das ist alles, was dahinter steckt. Jeder weiss, dass ich meine Verpflichtungen in der WEC und der Formel E habe. Klar, alles ist möglich, aber ich fokussiere mich hier auf meinen Job als Reservist.»

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