Marcus Ericsson: Lieber IndyCar als Formel E

Von Agnes Carlier
Formel 1
Marcus Ericsson

Marcus Ericsson

Marcus Ericsson wird nächstes Jahr auf die Sauber-Reservebank verbannt. Der Schwede will neben seiner Rolle als F1-Reservist aber auch weiter Rennen bestreiten – am liebsten in der IndyCar-Serie, wie er verrät.

Fünf Rennen bleiben Marcus Ericsson noch, danach muss der Alfa Romeo-Sauber-Pilot sein Cockpit räumen, um Platz für Ferrari-Junior Antonio Giovinazzi zu schaffen. Der Schwede wird dann auf der Reservebank der Schweizer Platz nehmen – will aber weiterhin Rennen bestreiten, um nicht aus der Übung zu kommen, wie er im Fahrerlager von Suzuka erklärt.

«Wir schauen uns verschiedene Möglichkeiten an, aber noch ist nichts entschieden», verrät der 28-Jährige, der gleich klarstellt: «Ich will definitiv Rennen bestreiten, das ist mein Hauptziel.» Dabei hat er vor allem eine Meisterschaft im Visier – die amerikanische IndyCar-Serie. «Das ist die attraktivste Option für mich, deshalb schaue ich mich dort auch nach einem Platz um. Wir führen Gespräche mit einigen Teams und ich denke, ein IndyCar-Cockpit ist ein realistisches Ziel», fügt er selbstbewusst an.

Da er für 2020 eine Rückkehr in die Königsklasse anstrebt, bevorzugt er ein Engagement in einer Formelsport-Serie, wie Ericsson betont: «Ich will auf dem höchstmöglichen Niveau unterwegs sein, denn ich will in die Formel 1 zurückkehren. Deshalb soll es ein schneller Formelsportler sein. Deshalb sehe ich die IndyCar-Serie auch als die beste Option an. Ich habe mir das immer angeschaut und gedacht, dass es wirklich cool wäre, auch im Oval unterwegs zu sein, denn es sieht nach sehr viel Spass aus.»

Dennoch würde er einen Einsatz beim legendären 24h-Rennen von Le Mans auch nicht ausschlagen, sollte sich eine gute Möglichkeit dazu ergeben. Die Formel E sieht er hingegen nicht als beste Wahl an, um sich für ein Comeback in die Königsklasse zu empfehlen. Ericsson sagt über die rein elektrische Formelsport-Serie: «Sie ist in vielerlei Hinsicht eine interessante Meisterschaft, aber wenn es um die Formel-1-Rückkehr geht, dann ist diese Form des Fahrens vielleicht nicht die beste Option. Allerdings bin ich auch in dieser Hinsicht offen, was die Zukunft angeht.»

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