Niki Lauda auf dem Weg der Besserung: Bald Reha?

Von Andreas Reiners
Formel 1
Niki Lauda

Niki Lauda

Niki Lauda befindet sich weiter auf dem Wege der Besserung. Wie das Nachrichtenportal «oe24» berichtet, wird der Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzende möglicherweise schon bald mit der Reha beginnen.

Gute Nachrichten aus dem AKH in Wien: Niki Lauda ist «medizinisch gesehen stabil», wie es laut dem Nachrichtenportal «oe24» aus dem Krankenhaus heißt. Demnach gehe es dem Österreicher nach seiner Lungentransplantation den Umständen entsprechend besser, der Körper habe die neue Lunge angenommen.

Die Organe funktionieren, Lauda kann problemlos sprechen und habe zuletzt sogar die Intensivstation für einen kleinen Spaziergang verlassen können, heißt es weiter.

Nach über zwei Monaten auf der Intensivstation sollen nun die nächsten Schritte folgen. Heißt: Reha-Maßnahmen. Die geschwächte Muskulatur wird bereits durch tägliche Arbeit mit Physiotherapeuten wieder aufgebaut.

Aus medizinischer Sicht könne Lauda das AKH in den nächsten Wochen verlassen, berichtet «oe24» weiter. Demnach könne Lauda möglicherweise Ende Oktober, Anfang November in eine Reha-Klinik verlegt werden.

In der Formel 1 wird Lauda vermisst. Vor rund vier Wochen hatte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff dem dreimaligen Weltmeister einen Besuch abgestattet. «Da gibt’s überhaupt keinen Unterschied zu früher. Auch von seinem trockenen Humor hat er nichts eingebüßt», erklärte Wolff und lobte seinen Landsmann: «Er hat so viel Kraft, er ist ein phänomenaler Kämpfer und ich bin wirklich überzeugt: Niki wird wieder zu uns in die Box zurückkehren.»

Walter Klepetko, Leiter der Thoraxchirurgie am AKH Wien, hatte Anfang August unmittelbar nach dem Eingriff erklärt: «Die künftigen Aktivitäten von Herrn Lauda sollten sich nicht gravierend von zuvor unterscheiden. Aber die Skala ist offen. Die Lage von Herrn Lauda ist so, dass wir erwarten, dass er bei gutem Verlauf in ein für ihn normales Leben zurückkehren kann. Ob wir das Ziel zu 100 Prozent erreichen, wird uns die Zeit zeigen. Eine Garantie gibt es nicht.»

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