Christian Horner: «Wunder-Runde von Daniel Ricciardo»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Daniel Ricciardo und Christian Horner

Daniel Ricciardo und Christian Horner

​Red Bull Racing belegt erstmals seit Texas 2013 eine erste Startreihe. RBR-Teamchef Christian Horner ist voll des Lobes für seinen australischen Piloten: «Das war eine wahre Wunder-Runde von Daniel.»

Wären wir dem Glücksspiel zugetan, hätten wir den einen oder anderen Peso auf Max Verstappen gesetzt: Der Niederländer war in den freien Trainings so unwiderstehlich von Bestzeit zu Bestzeit gefahren, wer sollte ihn da in der Quali aufhalten wollen? Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner vor dem Abschlusstraining: «Wenn Ferrari und Mercedes hochdrehen, wird es eng.» Aber dann passierte etwas Unerwartetes – Red Bull Racing eroberte die Pole, aber nicht mit Max Verstappen, sondern mit Daniel Ricciardo!

Christian Horner ist voll des Lobes: «Das war eine wahre Wunder-Runde von Daniel. Sie kam scheinbar aus dem Nichts. Das ganze Wochenende lag er ein paar Zehntel hinter Max und dann – bumm! Aber Daniel hat es geschafft, beim letzten Versuch eine so gut wie perfekte Runde zusammenzusetzen. Dazu eine fabelhafte Runde von Max, der uns die erste Startreihe gesichert hat, erstmals seit Austin 2013. Max spürt, dass dies die vielleicht beste Chance war, um den Pole-Rekord von Vettel zu brechen, klar tut ihm das weh.»

«Daniel hat es in den letzten Rennen nicht leicht gehabt. Er hat einige Rückschläge in Form von Defekten hinnehmen müssen. Ricciardo war unfassbar erleichtert, dass er endlich wieder ein Erfolgserlebnis hat, und das hast du am Boxenfunk hören können. Es war herzerwärmend, seine Freunde zu spüren.»

Ricciardo selber grinst: «Es muss am M liegen. Nach den Poles in Monte Carlo nun eine in Mexiko. Es fühlt sich richtig an, endlich wieder mal auf Pole zu stehen. Diese Saison ist für mich nicht leicht, ich hoffe, meine Pechsträhne geht nun zu Ende.»

«Ich gehe davon aus, das Rennen wird ein hartes Stück Arbeit gegen Max, Lewis und Seb. Mein Ziel – dass wir für das Team beide Piloten aufs Siegerpodest bringen. Ich will, dass wir Mexiko mit einem Lächeln auf den Lippen verlassen können.»

Wie lief das eigentlich damals in Texas 2013? Sebastian Vettel ging vor Mark Webber ins Rennen. Am Ende standen beide RBR-Fahrer auf dem Podest: Mit Vettel als Sieger und Webber als Drittplatziertem.

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