Nico Hülkenberg: «Das Grundproblem ist das Auto»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg und Carlos Sainz kamen im Brasilien-Qualifying nicht über die Ränge 14 und 16 hinaus. Dass sie wegen Esteban Ocons Rückversetzung noch um einen Platz nach vorne rücken dürfen, ist nur ein schwacher Trost.

Das Abschlusstraining in Interlagos dauerte für Carlos Sainz nur 18 Minuten, danach durfte sich der ehrgeizige Renault-Werkstfahrer über den 16. Platz und die Tatsache ärgern, den Q2-Einzug nur um fünf Tausendstel verpasst zu haben. Sein Teamkollege Nico Hülkenberg kam zwar weiter, aber auch nicht über den 14. Platz hinaus, weshalb er hinterher seufzte: «Im Qualifying fehlten uns diesmal zwei, drei Zehntel.»

Der Emmericher betonte: «Die Bedingungen waren generell nicht die einfachsten. Wir wussten nie: Regnet es, oder bleibt es trocken? Das zweite Qualifying-Segment war dann besonders knifflig, weil wir nicht wussten, was das Wetter macht.» Und er räumte unumwunden ein: «Wahrscheinlich haben wir dann das Timing nicht ganz hinbekommen.»

«Aber im Nachhinein ist es immer einfach zu sagen, wir hätten stoppen und den zweiten, neuen Reifensatz früher aufziehen können», verteidigte er die Entscheidung seines Teams aber auch. «Es sah zu diesem Zeitpunkt so schwarz am Himmel aus, dass wir draussen geblieben sind. Leider konnten wir uns nicht verbessern.»

«Es war generell sehr schwierig, das Grip-Niveau in den Kurven richtig einzuschätzen und zu wissen, wie hart man pushen konnte», schilderte Hülkenberg, und beteuerte: «Wir haben alles aus dem Auto geholt, aber es reichte nicht.» Denn das Grundproblem sei, dass der Renault auf dem Autódromo José Carlos Pace schlicht nicht schnell genug sei, stellte der Deutsche klar. «Meine erste Q1-Runde reichte nicht, obwohl ich sehr, sehr gut war», fügte er als Beweis an.

«Und wie vermutet ist das Tempo hier nicht ganz ideal, das machte das ganze Qualifying natürlich schwieriger», erzählte Hülkenberg, der auch mit Blick aufs Rennen keine allzu grossen Hoffnungen hegt. «Mit unserer Startposition wird es auch im GP schwierig, aber wir werden dennoch alles geben, um ein gutes Ergebnis einzufahren», weiss der 31-Jährige, der dank der Rückversetzung von Esteban Ocon (Getriebewechsel) – wie Teamkollege Sainz auch – noch um eine Startposition nach vorne rücken darf.

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