Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die beiden Stars von Red Bull Racing waren als Vierter und Fünfter in den Aserbaidschan-GP gegangen. Teamchef Christian Horner ist lange genug in diesem Geschäft, um Ungemach zu wittern.
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Also wurde vor dem vierten Saisonrennen genau jene Situation diskutiert – wie sollen sich der Australier und der Niederländer verhalten, wenn es zum Direktkampf kommt? Wie es endete, ist bekannt: Ricciardo attackierte bei Runde 40 seinen Stallgefährten, Verstappen verteidigte sich so konsequent wie immer, Daniel wechselt von außen nach innen, aber die Lücke schloss sich, das Unvermeidliche passierte – Kollision, beide Autos aus dem Rennen, Fassungslosigkeit am Kommandostand von Red Bull Racing.
"Die Gespräche danach waren ziemlich entspannt. Wir haben uns angeschaut und beide gedacht: „Das ist nicht gut.“", verriet Max Verstappen bei "Ziggo Sport".
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Das Team haben beiden Fahrern uns die Anweisung gegeben, nicht mit dem Finger auf den anderen zu zeigen, sondern zu sagen, dass beide Fahrer Schuld hätten, so Verstappen: "Hinter den Kulissen wurde auch nicht mit dem Finger auf den anderen gezeigt. Es war egal, wer schuld war, denn das Team hat ganz einfach gesagt, dass wir nicht miteinander crashen dürfen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Red Bulls Motorsportberater Dr. Helmut Marko und Horner hätten schließlich auf das Fahrerduo gewartet, das sich laut Verstappen aber erst einmal umziehen wollte. Nicht mit den Bossen. "Sie kamen in unseren Raum und schrien: "Kommt sofort ins Büro!"", so Verstappen.
Er sah die ganze Situation aber sowieso locker. Denn: "Zum Glück ist niemand schlimmer als mein Vater, also war ich nicht nervös."
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