Gute Nachricht: Niki Lauda (69) aus Spital entlassen

Von Mathias Brunner
Formel 1
Niki Lauda

Niki Lauda

​​Seit Anfang Januar 2019 befand sich Niki Lauda wieder im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) – Grippe. Nun konnte der dreifache Weltmeister aus dem Spital nach Hause.

Gute Nachricht aus Wien: Der 25fache Grand-Prix-Sieger Niki Lauda ist aus dem Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) entlassen worden. Der 69-Jährige hatte sich kurz nach dem Jahreswechsel in Spitalpflege begeben müssen, weil er sich eine Grippe zugezogen hatte. Im August 2018 hatte sich der dreifache Formel-1-Weltmeister Niki Lauda im AKH einer Lungentransplantation unterzogen.

Es kursierten sogar Gerüchte, wonach Lauda eine Lungenentzündung erlitten habe. Dr. Walter Klepetko, Leiter der Klinischen Abteilung für Thorax-Chirurgie, dementiert das Anfang Januar. Der Behandlung auf der Intensivstation sei deshalb notwendig geworden, um den früheren Rennfahrer genau zu beobachten. Dr. Klepetko erklärte damals: «Wegen der im August transplantierten Lunge ist die Situation nicht so einfach wie bei einem gesunden Menschen.» Nach einer solchen Lungen-Op sind Virus-Erkrankungen für den Patienten sehr gefährlich, weil das Immunsystem neu aufgebaut werden muss.

Lauda wird nun zuhause sein Aufbautraining fortsetzen. Nach dem Eingriff im August hatte sich der Wiener relativ rasch von der Operation erholt, die Reha verlief nach Wunsch. Zu Weihnachten hatte Lauda zufrieden erklärt: «Es geht bergauf. Ich kann schon ohne Unterstützung gehen. Den Rollator werfe ich Ende Januar weg. Die Lunge läuft wieder wie ein Glöckerl. Aber ich bin fünf Monate lang gelegen. Das Hauptproblem sind die Beinmuskeln.» Der erneute Spitalaufenthalt dürfte ihn etwas zurückgeworfen haben, doch Lauda lässt sich nicht unterkriegen.

Das erklärte Ziel des Formel-1-Champions von 1975, 1977 und 1984: Beim WM-Auftakt 2019 in der Box des Albert Park Circuit von Melbourne stehen, auf dem gewohnten Posten des Aufsichtsrats-Chefs des Mercedes-Rennstalls, an der Seite von Teamchef Toto Wolff.

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