Horner: Verstappen macht einen bemerkenswerten Job

Von Andreas Reiners
Formel 1
Pierre Gasly, Max Verstappen und Christian Horner

Pierre Gasly, Max Verstappen und Christian Horner

Nach drei Rennen hält sich Max Verstappen in Schlagdistanz zum führenden Mercedes-Duo. Auch, weil der Niederländer die Punkte, die möglich sind, mitnimmt.

Max Verstappen ist nach drei Rennen erster Verfolger des Mercedes-Duos Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. Ja, der Niederländer hat 39 Punkte und damit nur zwei (auf Sebastian Vettel) beziehungsweise drei (auf Charles Leclerc) Punkte Vorsprung auf Ferrari.

Der Rückstand auf die beiden Führenden ist mit 29 (auf Hamilton) und 23 (auf Bottas) auch schon recht beachtlich für den frühen Zeitpunkt. Trotzdem lobt Red-Bull-Teamchef Christian Horner bei Sky Sports F1: «Max macht einen bemerkenswerten Job!»

Vor allem im Vergleich zum vergangenen Jahr, das mit einigen Patzern startete, für die Verstappen reichlich Kritik einstecken musste.

«Er hat seit Montreal den nächsten Gang eingelegt», so Horner: «Er ist in ziemlicher Bestform und genießt seine Position.» 2019 ist Verstappen bei Red Bull Racing nach dem Abgang von Daniel Ricciardo zu Renault die unumstrittene Nummer eins.

Eine Situation, die ihm offenbar noch einmal Rückenwind verleiht. Denn Teamkollege Pierre Gasly kann mit Verstappens Tempo aktuell noch nicht mitgehen.

Vor allem zeigt sich Verstappen mit einem dritten und zwei vierten Plätzen gereift, denn die Punkte hat er sicher nach Hause gefahren, ohne etwas Verrücktes zu versuchen. Wir erinnern uns: In China versuchte er einen Angriff auf Vettel, scheiterte jedoch an dem Deutschen. Danach sicherte er die Punkte.

«Es zu diesem Zeitpunkt darum, Punkte zu sammeln. Es ist weiterhin nicht der große Rückstand zu den Jungs nach vorne und es ist noch ein langer, langer Weg. Es ist deshalb wichtig, dass man nicht zu viel Boden verliert», so Horner über seinen Schützling, der ja, obwohl in seiner fünften Saison, gerade einmal 21 Jahre alt ist.

Horner weiter: «Das ist das Aufregende: Er wird sich noch entwickeln und noch besser werden. Es sind sowieso aufregende Zeiten mit jungen Fahrern wie Max, Charles Leclerc, und hoffentlich sehen wir aich bald Pierre Gasly in dieser Gruppe.»


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