Melbourne-Sieger George Russell: Wunsch an FIA wegen Sicherheitsbedenken
Gleich nach dem Fallen der Zielflagge schwärmte George Russell von der neue Fahrzeuggeneration. Der Melbourne-Sieger hat aber auch eine Sorge, die die Sicherheit betrifft, wie er kurz darauf verriet.
Für George Russell verlief der Grand Prix in Australien ganz nach Wunsch. Von der Pole startend verlor er zwar zunächst die Führung an Charles Leclerc und lieferte sich in den ersten Runden mit dem Monegassen auch einen harten Kampf um die Spitzenposition. Am Ende kreuzte er die Ziellinie aber als Erster – knapp 15,5 Sekunden vor dem Ferrari-Star, der sich mit dem dritten Platz hinter dem Mercedes-Sieger und dessen Teamkollegen Kimi Antonelli begnügen musste.
Russell schwärmte bereits auf dem Weg zur Box über die neue Formel-1-Fahrzeuggeneration und wiederholte seine Meinung zur neuen Formel 1 auch vor den TV-Kameras. In der FIA-Pressekonferenz äusserte er aber auch eine Sicherheitssorge, die er mit einem Wunsch an die Verantwortlichen des Sports verband.
Denn während seines Duells in den ersten Runden litt er unter starkem Untersteuern. Deshalb erklärte der sechsfache Sieger: «Nach dem heutigen Rennen und den Zweikämpfen, die ich hatte, gibt es eine Sache, die ich mir von der FIA wünsche, nämlich dass der Frontflügel im Geraden-Modus nicht so aggressiv flachgestellt wird.»
«Wenn wir den Modus aktivieren, gibt es gleich starkes Untersteuern, und als ich hinter Charles lag und versuchte, aus seinem Windschatten herauszukommen, war es, als würde mein Frontflügel nicht funktionieren», schilderte der Mercedes-Pilot, und ergänzte: «Deshalb würde ich sagen, dass es aus Sicht der Sicherheit das Rennfahren besser gestalten würde, es wäre sicherer. Ich sehe auch keine Nachteile, die damit verbunden wären.»
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