1. Sprint-Wochenende: Mercedes-Teamchef Toto Wolff erwartet harten Kampf
Beim Saisonauftakt in Melbourne präsentierte sich das Mercedes-Team in Top-Form. Dennoch rechnet Teamchef Toto Wolff beim anstehenden Sprint-Wochenende in China mit viel Gegenwind von den Rivalen.
Im ersten Qualifying der neuen Saison im Albert Park von Melbourne war Mercedes in einer eigenen Liga unterwegs. George Russell und Kimi Antonelli sicherten sich die ersten beiden Startplätze für den Grand Prix in der australischen Metropole – und kamen nach 58 Rennrunden auch als Erste ins Ziel. Allerdings mussten sich die beiden Sternfahrer ihre Positionen erkämpfen, denn die Konkurrenz machte ihnen zumindest zu Beginn des Rennens das Leben schwer.
Nach dem Fallen der Zielflagge waren nicht alle Fahrer glücklich. So übten etwa Weltmeister Lando Norris und Red Bull Racing-Star Max Verstappen deutliche Kritik an der neuen Formel 1. Es war nicht das erste Mal, dass sich die beiden WM-Gegner des Vorjahres über die neue Fahrzeuggeneration und die Fahrweise, die sie erfordert, ausgelassen haben.
Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagt dazu: «Das erste Rennwochenende in Melbourne unter dem neuen Reglement war intensiv und spannend. Wie bei grossen Veränderungen üblich, gibt es Dinge, die optimiert und verbessert werden müssen, und es gibt eine gewisse Negativität zu überwinden. Das gehört aber dazu und ist ganz normal.»
«Wichtig ist, dass wir den Fans zuhören und verstehen, was ihnen wichtig ist. Im gesamten Feld gab es viele Zweikämpfe, bei dem die Fahrer das Maximum aus ihren Autos herausholen mussten. Ich bin zuversichtlich, dass sich dies mit zunehmendem Verständnis der Teams und einer Annäherung des Feldes weiter verbessern wird», ist sich der Wiener sicher.
Toto Wolff verrät: Darauf fokussiert sich das Mercedes-Team
«Unser Fokus liegt darauf, die erforderliche Arbeit zu leisten, um in diesem Kampf mitzumischen. In Australien standen wir vor einigen Herausforderungen, was bei solchen neuen Autos zu erwarten war. Das Team hat diese gut gemeistert, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Wir haben viel gelernt und viele Bereiche identifiziert, in denen wir uns verbessern müssen», betonte der Teamchef.
«Dies wollen wir in China umsetzen. Da es sich um ein Sprint-Wochenende mit nur einer freien Trainingsstunde handelt, wird es noch schwieriger sein, das Auto vor der ersten entscheidenden Session in ein gutes Arbeitsfenster zu bringen. Am vergangenen Wochenende haben wir einen engen Kampf an der Spitze mit Ferrari erlebt, und mehrere andere Teams haben ihr volles Potenzial noch nicht gezeigt. Wir wissen also, dass uns ein harter Kampf bevorsteht», ist sich der 54-Jährige sicher.
«Hoffentlich kann unser Sport an diesem Wochenende wieder eine gute Show bieten. Die Formel 1 wird weltweit immer beliebter und China bildet da keine Ausnahme. Seit unserer Rückkehr nach Shanghai im Jahr 2024 haben wir ein grossartiges Publikum und grosses Interesse erlebt. China ist sowohl für unseren Sport als auch für Mercedes als Automobilhersteller ein wichtiges Land, und wir freuen uns darauf, dort noch viele Jahre lang Rennen zu fahren», ergänzte Wolff.
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