Valtteri Bottas: So schlägt er Hamilton in Monaco

Von Mathias Brunner
Formel 1
Bottas 2018 in Monte Carlo

Bottas 2018 in Monte Carlo

​Die Erfolgsbilanz von Valtteri Bottas in Monaco ist überschaubar. Der Finne ist grimmig entschlossen, seinen Mercedes-Stallgefährten Lewis Hamilton zu schlagen, auch beim GP-Klassiker im kleinen Fürstentum.

Valtteri Bottas steht seit drei GP-Wochenenden auf der Pole. Er hat in Australien gewonnen, ist in Bahrain und China Zweiter geworden, hat sich den Sieg in Baku geschnappt und ist in Spanien erneut als Zweiter durchs Ziel gefahren. Das ergibt WM-Rang 2, mit 105:112 Punkten gegen Lewis Hamilton. Nun geht es nach Monaco, und dort hat der Finne bislang nicht glänzen können. Er wurde in seiner ersten GP-Saison 2013 mit Williams Zwölfter, fiel 2014 aus, belegte 2015 den 14. Platz, 2016 wieder Zwölfter, erst mit Mercedes ging es aufwärts, aber nicht bis aufs Podest – Vierter 2017, Fünfter 2018.

Der 29-Jährige aus Nastola findet: «Bislang spielt sich der Kampf um den Fahrer-WM-Titel zwischen Lewis und mir ab, aber die Saison ist noch sehr lang. Es wird Strecken geben, auf welchen wir heftigen Gegenwind bekommen, zudem befinden sich alle Teams in einem irrsinnigen Entwicklungsrennen.«

«Wenn ich davon ausgehe, dass Lewis mein grösster Gegner bleibt, dann kommt es auf jede Gelegenheit an. Darum war ich nach dem Spanien-GP auch so enttäuscht. Ich hatte sehr hart gearbeitet für meine Pole-Position, für einen besten Startplatz, der für dieses Rennen ganz elementar ist. Und dann verlor ich alles am Start. Aber so geht es nun mal im Leben. Ich habe 16 weitere Chancen, das besser zu machen. Und Monaco ist die nächste. Lewis schlage ich nur dann, wenn ich meine Leistung makellos auf den Punkt bringe.»

Zum kommenden GP-Klassiker meint Valtteri: «Ich hatte in meiner Formel-1-Karriere in Monaco nie ein richtig gutes Auto. Monaco ist ein so einzigartiger Kurs. Du brauchst ein Fahrzeug, das die ganzen Bodenunebenheiten der Piste gut verdaut. Ich bin nicht sicher, wie konkurrenzfähig wird dort sein können.»

«Wenn wir den letzten Pistenteil von Barcelona als Gradmesser nehmen, dann sieht es nicht so schlecht aus. Es wäre schön, in Monte Carlo eine Siegchance zu haben. Ich möchte dort endlich mal auf dem Siegerpodest stehen.»

Wenn Bottas zuhause ist, wird er jeden Tag an das prestigeträchtige Rennen erinnert: «Meine Wohnung befindet sich unmittelbar bei der Start/Ziel-Linie.»

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