Martin Brundle: Erleichtert über Spielberg-Urteil

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

GP-Veteran und Sky Sports F1-Experte Martin Brundle stimmt den Regelhütern von Spielberg zu und feiert Ferrari für die Entscheidung, nicht gegen das Urteil zum entscheidenden Manöver vorzugehen.

Mehr als drei Stunden untersuchten die Regelhüter Nish Shetty, Tom Kristensen, Silvia Bellot und Walter Jobst das entscheidende Überholmanöver von Max Verstappen an Charles Leclerc in der 69. Runde, das Ersterem den zweiten Sieg in Folge im Heimspiel des Red Bull Racing-Teams in Spielberg einbrachte.

Die Rennkommissare kamen letztlich zum Schluss, dass der Positionswechsel, und der Kontakt zwischen den beiden Autos, ein normaler Rennzwischenfall war, was auch GP-Veteran Martin Brundle freut. Der heutige Sky Sports F1-Experte erklärt in seiner neuesten Kolumne auf «Skysports.com»: «Der diesjährige Österreich-GP bot alles, abgesehen von Ausfällen oder Safety-Car-Einsätzen. Wenn wir das nächste Mal einen besonders spannenden oder langweiligen Grand Prix sehen, sollten wir diesen im Kontext der letzten zehn Tage, in denen wir die Rennen in Le Castellet und Spielberg erlebt haben, mit Bedacht bewerten.»

«Ich bin sehr erleichtert, dass die Regelhüter auf eine Strafe verzichtet haben, nachdem sie die Szene in der dritten Kurve der drittletzten Rennrunde und den Kontakt zwischen Max Verstappen und Charles Leclerc untersucht hatten. Das war ein Sieg für die Vernunft in der Formel 1», betont der Brite, fügt aber auch an:«Ich fühle auch mit Ferrari, die bereits drei Rennen in diesem Jahr hätten gewinnen können.»

«Ich halte die Kanada-Strafe, die Sebastian Vettel vielleicht den Sieg gekostet hat (auch wenn gesagt werden muss, dass Lewis Hamilton natürlich auch im direkten Duell vielleicht nach vorne hätte kommen können), für falsch. Leclerc hätte in Bahrain ohne die Zuverlässigkeitsprobleme gewinnen müssen und Vettel hätte ohnehin da sein sollen, um den Sieg zu retten», zählt Brundle auf.

Und der 50-Jährige lobt die Scuderia für die Entscheidung, nicht gegen das Urteil der Stewards vorzugehen: «Ferrari hat nun in drei Rennen zwei Mal vor den Regelhütern den Kürzeren gezogen, und obwohl man offensichtlich enttäuscht war und den eigenen Schützling natürlich unterstützte, legte man letztlich einen echten Sportsgeist an den Tag. Ich verneige mich vor ihnen und verspreche, beim nächsten Ferrari-Sieg noch lauter zu jubeln, vor allem, wenn es sich um den ersten GP-Triumph von Leclerc handeln sollte.»

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