Ricciardo und Verstappen «pöbeln» im Media Pen

Von Andreas Reiners
Formel 1
Daniel Ricciardo und Max Verstappen

Daniel Ricciardo und Max Verstappen

Daniel Ricciardo und Max Verstappen laufen sich im Media Pen über den Weg und fangen vor laufenden Kameras ein Gespräch an. Es ist ein durchaus witziger Dialog der beiden ehemaligen Teamkollegen.

Daniel Ricciardo hat seinen Humor nicht verloren. Mit Renault könnte es sicherlich besser laufen als Platz zehn. Trotzdem macht der «Honeybadger» immer mal wieder den Gute-Laune-Onkel und sorgt für diverse Lacher.

Als er sich nach dem Frankreich-GP bei Romain Grosjean entschuldigte. Ricciardo wurde von einem TV-Sender darauf angesprochen, dass der Franzose sich über den Australier beschwert hatte.

«Grosjean? Was zur Hölle habe ich gemacht. Ich habe nicht mal gewusst, dass ich gegen Grosjean gefahren bin. Alles klar, cool. Excuse moi», so Ricciardo mit seinem berühmten Grinsen.

Oder Silverstone: Da fragte Ricciardo seinen McLaren-Kollegen Lando Norris nach dessen Schamhaarwuchs und sorgte bei dem Briten für einen Lachanfall in der Pressekonferenz.

Nach dem Qualifying traf er im Media Pen – ein Bereich, wo sich alle Fahrer für die TV-Interviews tummeln – auf seinen ehemaligen Red-Bull-Teamkollegen Max Verstappen, der gerade von Sky Sport interviewt wurde.

Natalie Pinkham fragte, ob sich beide vermissen. Ricciardo: «Nicht wirklich. Ich habe ihn nie gemocht.»

Verstappen mit einem Augenzwinkern: «Ich wollte ein bisschen was sagen, aber jetzt: ‚Fuck you.‘»

Während Verstappen den Arm um den Australier gelegt hatte und beide über Pöbeleien in niederländischen und englischen Medien philosophierten, nahm der Australier eine Prise Fahrer-Schweiß: «Du riechst ein bisschen», scherzte Ricciardo. Verstappen schob das auf seinen blauen Red-Bull-Rennanzug. «Du weißt, wie verschwitzt das blaue Zeugs wird. Trägst du weiß drunter?»

Ricciardo: «Normalerweise trage ich dunkler, aber ich wollte heute frisch sein. Ich wusste, dass ich dich sehe und wollte deshalb wundervoll riechen.»

Als Verstappen weg war, legte Ricciardo noch einen nach. «Das war seltsam. Ich habe mit ihm seit drei Jahren nicht gesprochen.»


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