Sebastian Vettel (Ferrari): Neue Hoffnung Ungarn-GP

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

​Ferrari-Star Sebastian Vettel ist in Hockenheim auf einen feinen zweiten Platz gerast – vom 20. Startplatz aus! Auf dem Hungaroring will er am Sonntag den ersten Sieg in bald einem Jahr erringen.

Noch immer ist Ferrari 2019 ohne Sieg. Sebastian Vettel hat seinen letzten GP-Triumph vor fast einem Jahr errungen – Ende August 2018 in Spa-Francorchamps. Neues Spiel, neues Glück, die Formel 1 reist von Hockenheimring direkt weiter zum Hungaroring.

Vettel zur Herausforderung Ungarn-GP: «Der Hungaroring ist körperlich anspruchsvoll, weil es nur eine Gerade hat, auf welcher du durchatmen kannst. Die Piste ist Stop-and-go, also bist du am Lenkrad sehr beschäftigt. Ende Juli, Anfang August kann es hier sehr heiss werden, auch das ist schwierig.»

«Wenn es trocken bleibt, dann ist die Piste in der Regel recht staubig, besonders am ersten Trainingstag. Und je nach Wind und Anzahl Piloten neben der Strecke ist es nicht gesagt, dass dies im Verlauf des Wochenendes besser wird. Wer hier neben die Ideallinie gerät, der wird sofort bestraft.»

«Die Schlüsselkurven sind die erste und die 14. Du kannst in der erstn Kurve angreifen, aber es ist ein wenig riskant. Du musst für einen Angriff Kurve 14 gut erwischen und dich so in den Windschatten des Gegners vorarbeiten.»

Charles Leclerc meint: «Der Hungaroring ist technisch anspruchsvoll, viele Aspekte erinnern mich an eine Kartbahn. Du schiesst von Kurve zu Kurve, ohne Pause. Es ist knifflig, eine fehlerfreie Runde zusammen zu bekommen. Du musst sehr auf die Reifen achten, damit sie nicht vor Ende deiner schnellen Runde hinüber sind.»

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto: «In Ungarn ist eine effiziente Kühlung sehr wichtig. Die Autos laufen mit maximalem Abtrieb. Die Reifen werden hart rangenommen aufgrund der Wärme und der Art der Kurven. Wir haben Fortschritte gemacht. Es wird spannend sein zu sehen, ob sich dies auf einer anderen Art Rennstrecke ebenfalls zeigt. Wir fahren mit einigen aerodynamischen Verbesserungen nach Ungarn. Und dann arbeiten wir natürlich mit Volldampf daran, dass sich die Probleme mit der Standfestigkeit, wie im Training von Hockenheim, in Ungarn nicht wiederholen.»

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