Carlos Sainz: McLaren teilweise schneller als Ferrari

Von Mathias Brunner
Formel 1

​Carlos Sainz hat es sich zur Sommerpause auf dem siebten WM-Zwischenrang gemütlich gemacht. Der Madrilene behauptet nach Rang 5 in Ungarn keck: «McLaren war teilweise schneller als Ferrari.»

Keine Frage, es geht aufwärts mit McLaren: Der englische Traditionsrennstall ist vierte Kraft in der Formel-1-WM, das zweiterfolgreichste Team der F1-Historie kommt derzeit auf 82 Punkte und hat die direkten Gegner abgehängt – Toro Rosso (43), Renault (39), Alfa Romeo-Sauber (32), Racing Point (31) und Haas (26). Williams bleibt abgeschlagen WM-Letzter, mit einem Punkt.

In der Fahrer-WM ist Carlos Sainz bester Pilot ausserhalb der Fahrer eines Top-Teams, der Madrilene ist Siebter im Zwischenklassement, mit 58 Punkten, damit liegt der 24-Jährige nur fünf Zähler hinter Red Bull Racing-Pilot Pierre Gasly. Lando Norris schlägt sich in seiner ersten GP-Saison hervorragend, er ist WM-Zehnter (24 Punkte) und damit bestplatzierter Rookie.

Carlos Sainz sagt nach zwei fünften Rängen in Folge keck: «Die Piste schien hervorragend zu unserem Wagen zu passen, ein wegen wider Erwarten. Wir konnten überholen, wir konnten auf den weichen Reifen länger fahren als erwartet. Mir wurde sogar ins Auto gefunkt, dass ich in den letzten fünf bis zehn Runden des ersten Rennsegments regelmässig schnellere Zeiten gefahren habe als die Ferrari-Piloten. Wir machen in Sachen Reifen-Management ständig Fortschritte.»

«Ich konnte nach Herzenslust attackieren, und es bereitete mir auch keine übertriebene Mühe, zum Schluss des Rennens hin Gasly zu kontrollieren. Wenn du ein gutes Auto hast, dann ist das ein Kinderspiel. In Ungarn hat alles gepasst – Speed des Autos, Reifen, Strategie, Boxenstopps.»

«Diese Autos sind so schnell geworden, dass der Hungaroring nicht mehr als langsamer Kurs eingestuft werden kann, selbst wenn wir dort mit steil gestellten Flügeln fahren. Wir haben gemerkt, dass wir auf Strecken mit verhältnismässig frischem Asphalt überdurchschnittlich stark sind. Gleichzeitig ist es uns natürlich nicht entgangen, dass wir überrundet ins Ziel gekommen sind. Das heisst, wir haben noch sehr viel Arbeit. Aber ich glaube, wir dürfen mit der ersten Saisonhälfte sehr zufrieden sein und mit viel Selbstvertrauen in die restlichen neun Wochenenden gehen.»

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