Wolff (Mercedes) nach Schlappe: Die harte Realität
Mercedes musste in Singapur eine herbe Niederlage einstecken. Lewis Hamilton wurde Vierter, Valtteri Bottas Fünfter. Viel weniger, als man sich im Vorfeld ausgerechnet hatte.
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Mit der Favoritenrolle ist das immer so eine Sache. Erst recht auf einem Stadtkurs wie in Singapur. Und selbst dann, wenn man diese Rolle sogar noch unmittelbar vor dem Qualifying inne hatte.
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Doch erst wurde Mercedes im Qualifying von Ferrari überrascht und ausgekontert, dann hatten die Silberpfeile auch im Rennen keine Chance. Bei Ferrari sorgte ein Undercut in Runde 20 von Sebastian Vettel für seinen Sieg im Duell mit seinem Teamkollegen Charles Leclerc.
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"Wir haben den Undercut diskutiert, aber es gab das Risiko, das wir im Verkehr hängen bleiben. Vettels Team hat es richtig gemacht, sie hatten nichts zu verlieren, und ich glaube, jeder war überrascht, wie stark der Undercut war", so Wolff.
Ferrari erwischte ein starkes Timing, brachte Vettel mit genug Platz zwischen Romain Grosjean und Nico Hülkenberg wieder auf die Strecke. Eine starke Runde auf den harten Reifen, und der Deutsche blieb vor Leclerc. Klar war: Der Sieg war weg. "Dann haben wir versucht, das Gegenteil zu tun und etwas länger draußen zu bleiben", so Wolff.
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Doch auch das war mäßig erfolgreich. "Viele Mutmaßungen und alles lief anders, unser Reifen nutzte sich ab, wir waren überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig und deshalb sind wir im Nirgendwo gelandet." Hinzu kam, dass es trotz drei Safety-Car-Einsätzen nicht gelang, Max Verstappen im Red Bull anzugreifen. "Nach jedem Neustart fehlte uns das Tempo, und das ist die harte Realität", so Wolff. Wächst jetzt die Sorge nach dem dritten Ferrari-Sieg in Serie? "Du musst die ganze Zeit auf der Hut sein. Sie haben die letzten drei Rennen gewonnen, und du kannst dich auf den Lorbeeren vom Beginn der Saison nicht ausruhen, weil du dann überrumpelt werden könntest."
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