Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Die 420 Kilometer lange Prüfung rund um Bisha war der zweite Teil der Marathonetappe. Im nur an zwei Rädern angetriebenen Century überraschten Mathieu Serradori/Loic Minaudier mit dem Tagessieg.
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Über Nacht kampierten die Teilnehmer wieder in einem offenen Gelände. Ihnen war nicht erlaubt gewesen über externe Serviceleute ihre Fahrzeuge zu warten zu lassen.
Der einen Audi-angetriebenen Century CR7 fahrende Franzose kommt in der zweiten Hälfte mit Top Ten-Klassierungen bei der Dakar immer besser zurecht. Im ersten Viertel der heutigen Etappe lag er auch auf Grund seiner guten Startposition bald schon mit nur fünf Sekunden Rückstand hinter dem Mattias Ekström (Ford) auf dem zweiten Platz.
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Als Ekström kurz vor der 100-Kilometer-Marke mit technischen Problemen auf der Strecke stehen blieb, übernahm Serradori die Führung. Diese gab er bis zur Zielankunft nicht mehr ab.
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Der Franzose baute seinen Vorsprung auf Al-Attiyah in der zweiten Etappenhälfte sukzessive aus und hatte beim letzten Checkpoint vor dem Ziel einen Vorsprung von mehr als sieben Minuten herausgefahren.
. Sein endgültiger Vorsprung betrug schließlich 6.12 Minuten. Der Abstand wäre noch viel größer gewesen, wenn er nicht wegen Geschwindigkeitsüberschreitung eine Zeitstrafe von zwei Minutenkassiert hätte.
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Das Ergebnis stellt für Serradori und Century nun den zweiten Triumph bei einer Dakar-Etappe dar, seit dem in Saudi-Arabien gefahren wird. Mit dem Tagessieg von Century haben nun insgesamt fünf Hersteller (Ford, Toyota, Dacia, Mini und Century) bei der 48. Ausgabe der Veranstaltung mindestens einen Etappensieg herausfahren können.
Dacia-Pilot Nasser Al-Attiyah wurde bei der heutigen Etappe zwar mit einer 40-Sekunden-Strafe belegt, schaffte es aber dennoch auf Platz zwei zu fahren. Der Katari hat somit die Gesamtführung wieder zurück erobert und hat nun beste Chancen auf den sechsten Gesamtsieg bei der Dakar 2026 erhöht. Der fünfmalige Gesamtsieger, 55 Jahre jung,gestand ein, dass der heutige Tag sehr hart gewesen sei. «Wir sind nach dem gesrtigen Führungsverlust von Start bis ins Ziel volle Attacke gefahren. Das Auto ist in Ordnung, aber ich bin völlig ausgelaugt, was aber nicht an meinem Alter liegt».
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Sein Teamkollege Sebastien Loeb, erholte sich von einem Problem mit der Servolenkung, welches er über Nacht selbst beheben musste. Der Elsässer belegte mit neun Minuten Rückstand auf den Tagessieger den dritten Platz. Hinter ihm rundete der amtierende Rallye-Raid-Weltmeister Lucas Moraes zusammen mit seinem deutschen Beifahrer Dennis Zenz mit seinem Sandrider einen starken Tag für Dacia ab. Mores verlor auf Platz vier weitere 34 Sekunden. Die Toyota-Mannschaft wurde von Guy Botterill auf Platz fünf angeführt, während die größte Hoffnung der Japaner, der Südafrikaner Henk Lategan, mit einem Rückstand von 13 Minuten den sechsten Platz belegte. Der Ford-Pilot Mitch Guthrie nutzte seine gute Startposition belegte den siebten Platz vor dem privaten Raptor von Martin Prokop. Teamkollege Nani Roma kam nur auf den neunten Platz ein. Insgesamt war es jedoch eine sehr schwierige Etappe für Ford, da zwei seiner besten Fahrer mit ziemlichen Problemen konfrontiert waren.
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Mattias Ekström gelangte auf die 13. Tagesposition, nachdem er früh auf der Strecke stehen geblieben war und dabei mehr als eine halbe Stunde auf die Spitzenreiter verlor. Aufgrund von Navigationsfehlern verlor Carlos Sainz Sr. über 20 Minuten. Eine dabei verhängte 15-minütige Strafe hat seine Geamtsiegchancen weiter schmälert. Der Vorvorjahressieger beendete die Etappe Rang 19 und verlor insgesamt 45 Minuten. Da die noch gestern Gesamtführenden Roma und Sainz heute strauchelten, konnte Al-Attiyah die gestern verlorene Spitzenposition wieder übernehmen. Dem Routinier gelang es einen beträchtlichen Vorsprung von 12 Minuten auf seinem Toyota-Rivalen Lategan herauszufahren. Roma, der Spitzenreiter nach der gestrigen Etappe, rutschte auf den dritten im Zwischenklassement ab, weitere 50 Sekunden hinter Lategan. Rallye-WM-Legende verbesserte sich hingegen um zwei Positionen und liegt auf dem vierten Platz.
Serradori kletterte durch seinen Tagessieg auf den fünften Platz vor, während Ekström und Sainz auf die Plätze sechs und sieben zurückfielen – beide haben vor der morgigen Etappe von Bisha nach Al Henakiyah am Donnerstag einen Rückstand von mehr als 30 Minuten. Weiter hinten liegt Lucas Moraes auf dem achten Platz in der Gesamtwertung, während Toby Price und Saood Variawa von Toyota die Top 10 komplettieren. Cristina Gutierrez von Dacia lag über Nacht auf dem zehnten Platz, verlor jedoch durch einen Überschlag gleich zu Beginn der Etappe mehr als 15 Minuten. Sie schaffte es indes wieder das Rennen aufzunehmen und fuhr noch auf den 18. Platz in der Tageswertung. Im Gesamtklassement wird sie nun und der 14. Position aufgeführt. Das Definder-Trio gewann die Stock-Kategorie mit Rikas Baciusca als Tagessieger vor Sara Price und Stephane Peterhansel. Die Klasse der seriennahen Fahrzeuge führt weiter Baciusca an.xxx Ergebnis 10. Etappe
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