Izan Guevaras Bewährungsprobe: 2026 soll das Moto2-Jahr der Wahrheit werden
Die Saison 2026 wird zur Bewährungsprobe für Izan Guevara: In der zweiten Moto2-Saison des Blu-Cru-Pramac-Yamaha-Teams soll der Ex-Moto3-Weltmeister nach ersten Erfolgen den Durchbruch schaffen.
Für Izan Guevara wird die Moto2-Saison 2026 zu einem Schlüsseljahr. Der spanische Ex-Moto3-Weltmeister startet in seine zweite Saison mit dem Blu Cru Pramac Yamaha Team – und das mit deutlich geschärften Ambitionen. Nach einem schwierigen Einstieg in die mittlere Klasse, der von Lernprozessen und Anpassung geprägt war, setzte Guevara zum Ende der Saison 2025 mehrere Ausrufezeichen und gewann in Valencia sein erstes Moto2-Rennen.
Entsprechend selbstbewusst blickt der 21-Jährige voraus. «Ich freue mich sehr, in meine zweite Saison mit Blu Cru Pramac Yamaha zu starten. Wenn ich auf alles zurückblicke, was wir in unserem ersten gemeinsamen Jahr erreicht und gelernt haben, spüre ich, dass wir ein sehr solides Fundament aufgebaut haben», betont Guevara und unterstreicht, dass die Teampräsentation «nicht nur ein Start, sondern eine Fortsetzung unserer Mission ist, die Spitze zu erreichen».
Die gewonnene Erfahrung mit Bike und Crew gibt ihm zusätzlichen Rückenwind: «Ein Jahr Erfahrung mit diesem Motorrad und mit dem Team gibt mir viel Vertrauen. Wir wissen bereits, wie es sich anfühlt, gemeinsam zu gewinnen, und genau diese Erfahrung ist enorm wichtig.»
Große Erwartungen bei Pramac Racing
Auch hinter den Kulissen herrscht Einigkeit darüber, dass 2026 ein Jahr des Fortschritts werden soll. Teamchef Paolo Campinoti spricht von «einem wichtigen Schritt nach vorne», nachdem die Premierensaison vor allem dem Lernen gedient habe. Guevara habe «sein großes Potenzial gezeigt und bewiesen, dass er die Geschwindigkeit und die Mentalität hat, um in diesem Projekt zu wachsen». Die Erwartungen seien klar: «Wir erwarten, dass er diesen Weg fortsetzt und den nächsten Schritt macht.»
Yamaha-Rennleiter Paolo Pavesio
Teamdirektor Gino Borsoi sieht vor allem im starken Saisonende 2025 einen Wendepunkt für Guevara. «Die Art und Weise, wie die letzte Saison mit Izan zu Ende ging, gibt uns Vertrauen. Das Ziel ist, genau von diesem Niveau aus neu zu starten und vom ersten Rennen an Konstanz aufzubauen», erklärt der Italiener. Guevara habe «im letzten Teil des Jahres große Fortschritte und Reife gezeigt» und solle nun regelmässig «um Topresultate kämpfen».
Warum Izan Guevara bessere Voraussetzungen als vor einem Jahr hat
Auch Teammanager Alex De Angelis verweist auf die deutlich gewachsene Struktur: «Wir haben jetzt eine viel stärkere Basis als im vergangenen Jahr. Izan ist ein ehemaliger Weltmeister, der bereits gezeigt hat, was er kann – er hat vergangene Saison ein Rennen gewonnen und das Jahr mit starkem Momentum beendet.» Entsprechend hoch seien die Erwartungen, ihn 2026 als feste Größe im Titelkampf zu etablieren.
Technikpartner Boscoscuro teilt diesen Optimismus. CEO Luca Boscoscuro erinnert daran, dass der erste gemeinsame Sieg «dem Projekt enormen Auftrieb gegeben hat» und bezeichnet Guevara weiterhin als «einen der Eckpfeiler des Projekts und einen der Protagonisten der Saison 2026».
Mit bewährter Struktur, gewachsener Erfahrung und dem Selbstvertrauen aus dem ersten Moto2-Sieg ist für Izan Guevara klar: Das zweite Jahr in der Klasse soll nicht mehr dem Ankommen dienen – sondern dem Durchbruch.
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