Leclerc über Taifun: «Keine Chance, dass wir fahren»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Die GP-Stars vertrauen angesichts der Taifun-Warnung auf das Urteil der FIA

Die GP-Stars vertrauen angesichts der Taifun-Warnung auf das Urteil der FIA

Die Formel-1-Piloten sind sich sicher, dass die FIA-Verantwortlichen die richtige Entscheidung über die Durchführung des Qualifying-Samstags treffen werden, an dem Taifun Hagibis erwartet wird.

Die Formel-1-Piloten machen sich auf einen ruhigen Samstag und einen stressigen Rennsonntag gefasst. Denn die Wetterexperten sagen für den Tag vor dem 17. Kräftemessen der Saison starke Regenfälle und heftige Windböen voraus. Dies, weil Taifun Hagibis im Anmarsch ist. Die Entscheidung über das Programm am Qualifying-Samstag, an dem das schlechte Wetter erwartet wird, soll am Freitag um 14 Uhr Ortszeit kommuniziert werden, wie die GP-Organisatoren erklären.

Für die GP-Stars steht fest: Sollte der Taifun wie erwartet in der Nähe der Ostküste vorbeiziehen, ist an eine Durchführung des dritten Trainings und des Qualifyings nicht zu denken. Charles Leclerc kommentierte etwa: «Es ist ziemlich klar, dass wir keine Chance haben werden, auf die Strecke zu gehen, wenn der Taifun sich wie erwartet entwickelt.»

Und der Ferrari-Star beteuerte: «Ich bin zwar erst seit eineinhalb Jahren in der Formel 1, aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass die FIA sehr stark auf die Sicherheit achtet und uns auch fragt, wenn wir auf der Strecke sind, wie die Bedingungen aussehen. In dieser Hinsicht mache ich mir keine Sorgen. Wir werden sehen, was das Wetter macht.»

Alfa Romeo-Urgestein Kimi Räikkönen erklärte gelassen: «Sollte der Taifun kommen, dann haben wir einen ruhigen Samstag und einen etwas stressigeren Sonntag. Aber das ist in Ordnung, denn am Sonntag wartet man für gewöhnlich darauf, dass das Rennen endlich losgeht. Es ist für alle die gleiche Situation und es macht eigentlich keinen grossen Unterschied.»

Red Bull Racing-Talent Max Verstappen pflichtet dem Weltmeister von 2007 bei: «Ich denke, es wird ziemlich klar sein, ob wir fahren können oder nicht. Derzeit sieht es nicht gut aus, es deutet alles darauf hin, dass wir am Samstag nicht ausrücken können. Die Prognose für den Sonntag sagt allerdings wieder gutes Wetter voraus. Mal sehen, was passiert.»

Und was sagt Renault-Routinier Nico Hülkenberg? «Ich denke, wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, dass nicht viel Regen nötig ist, damit es gefährlich wird, speziell, wenn auch noch starker Wind hinzukommt. Ich denke, dann wird es ziemlich knifflig. Wir können das jetzt lange diskutieren, aber ich denke, wir müssen einfach abwarten und schauen, was passieren wird und wie schlimm es werden wird, um zum richtigen Zeitpunkt eine angemessene Entscheidung zu treffen. Hier sind viele Fans und wir wollen natürlich fahren, genauso, wie sie uns fahren sehen wollen. Wir sollten also versuchen, das Wochenende durchzuführen. Aber natürlich müssen wir abwarten un schauen, wie sich das Ganze entwickelt.»

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