Formel 1

Toto Wolff: «Freie Fahrt für Hamilton und Bottas»

Von - 17.10.2019 19:31

​Nach dem Grossen Preis von Japan steht fest: Nur noch Lewis Hamilton oder Valtteri Bottas können Formel-1-Weltmeister 2019 werden. Mercedes-Teamchef Toto Wolff verspricht freie Fahrt.

Der Sieg des Finnen Valtteri Bottas und gleichzeitig Rang 3 von Lewis Hamilton liessen die Champagner-Korken knallen: Mercedes-Benz hat sich vorzeitig den sechsten Markentitel in Folge gesichert, das hat zuvor nur Ferrari geschafft (von 1999 bis 2004). Was einzigartig ist: Das Rennergebnis in Japan bedeutet auch, dass jetzt nur noch Hamilton oder Bottas Fahrer-Weltmeister werden können, damit steht also auch der sechste Fahrertitel in Serie fest. Und das hat nun wirklich noch kein Rennstall geschafft – sechs Titel bei den Marken und bei den Fahrern in Serie. Mercedes bleibt in der Turbohybrid-Ära der Formel 1 seit 2014 ungeschlagen.

Die Ausgangslage bei den Fahrern ist simpel. In den ausstehenden vier Rennen kann ein Fahrer Maximal 104 Punkte erobern (vier Siege zu je 25 Zählern, dazu vier Extrapunkte für die besten Rennrunden). Hamiltons Vorsprung auf Japan-Sieger Bottas beträgt 64 Punkte. Nach dem Rennen von Mexiko muss Lewis einen Vorsprung von 78 Punkten besitzen, um Champion zu sein, dann könnte Bottas in Texas, Brasilien und Abu Dhabi nur noch gleichziehen, Hamilton wäre jedoch aufgrund von mehr Siegen Weltmeister.

Wie wird Mercedes-Benz mit dem Titelduell seiner beiden Fahrer umgehen? Teamchef Toto Wolff dazu in Japan: «Auf der einen Seite möchten wir sie natürlich immer frei kämpfen sehen, aber das ist manchmal schwierig. Wir wollen uns selber treu bleiben und den Werten, die wir in den vergangenen Jahren vermittelt haben. Das bedeutet – wir arbeiten mit grösstmöglicher Fairness gegenüber unseren beiden Piloten.»

«Valtteri ist in Sachen WM-Stand der Aussenseiter. Wir haben noch vier Rennen und sein Rückstand beträgt gewissermassen zweieinhalb Siege. Aber für die restlichen Rennen werden wir Valtteri und Lewis die gleichen Möglichkeiten geben. Sie sollen den Titel in einem fairen Kampf auf der Bahn unter sich ausmachen.»

Zur Erinnerung: Kein Formel-1-Fahrer hat je vier Rennen vor Schluss einen Rückstand von 64 Punkten noch in einen Titel wenden können.

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