Australien-Crash Max Verstappen: Ursache ist gefunden, gibt es eine Lösung?
Der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen ist im ersten Quali-Segment von Melbourne ausgeschieden. Gemäss Red Bull Racing-Technikchef Pierre Waché ist der Grund für den Dreher gefunden.
Aus für Max Verstappen im Abschlusstraining des Grossen Preises von Australien, noch bevor der Niederländer eine gezeitete Runde fahren konnte: Beim Anbremsen von Kurve 1 seines ersten Quali-Laufs blockierte urplötzlich die Hinterachse, selbst die überragende Fahrkunst von Max konnte den Dreher nicht verhindern, Aus.
Glück im Unglück: Der 71-fache GP-Sieger hat sich keine Verletzungen zugezogen, obschon er sich kurz nach dem Crash die Handgelenke hielt.
Ex-GP-Fahrer Martin Brundle: «Wenn ein Pilot abfliegt, sollte er immer die Hände vom Lenkrad nehmen, weil der Rückschlag ratz-fatz zu Verletzungen an den Gelenken oder am Daumen führen kann.»
Verstappen über den Unfall: «So etwas habe ich noch nie erlebt, ich bremste, und schon blockierte die Hinterachse.»
Nach der Quali meinte Teamchef Laurent Mekies: «Sehr bedauerlich, was Max da passiert ist, aber das Wichtigste für uns ist, dass es ihm gut geht. Im Moment versuchen wir zu verstehen, was genau passiert ist. Dieses schlagartig ausbrechende Heck, das sah sehr brutal und ungewöhnlich aus. Wir werden das analysieren müssen.»
Entwarnung für den Grand Prix
Nun hat Red Bull Racing-Technikchef Pierre Waché: «Der Grund für den Unfall war eine fehlerhafte Software. Sie hat bewirkt, dass in jenem Moment an der Hinterachse zu viel Energie gesammelt wurde, was zum Blockieren der Hinterachse geführt hat.»
«Das ist ein Problem, das sich leicht lösen lässt. Das macht mir keine Sorgen für den Grand Prix. Hätte Max dieses Problem nicht gehabt, dann wäre er ungefähr drei Zehntelsekunden hinter dem schnellsten Mercedes gewesen.»
Ein Blick auf die Zeitenliste zeigt: Das wäre Startplatz 2 gewesen hinter George Russell.
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