Esteban Ocon: Bereits beim Abu Dhabi-Test im Renault?

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Esteban Ocon

Esteban Ocon

Noch ist Esteban Ocon der Mercedes-Reservist, doch im nächsten Jahr kehrt er mit Renault auf die F1-Startaufstellung zurück. Der Franzose hofft, bereits in Abu Dhabi für die Franzosen ausrücken zu dürfen.

Seit 2015 gehört Esteban Ocon zum Mercedes-Nachwuchskader. Der junge Franzose, der bereits eine halbe Saison für das mittlerweile bankrotte Manor-Team und zwei Jahre mit der Force India-Mannschaft in der Formel 1 bestritten, doch in diesem Jahr blieb ihm nichts Anderes übrig, als sich mit der Reservisten-Rolle bei den Weltmeistern zu begnügen.

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff, der auch die Rolle des Managers des 23-Jährigen aus Evreux bekleidet, betonte immer, dass dies nur eine Übergangslösung und Ocons Rückkehr ins F1-Feld nur eine Frage der Zeit sei. Und der Wiener hielt Wort – im August wurde bekanntgegeben, dass der Mercedes-Junior die nächsten beiden Jahre für das Renault-Werksteam Gas geben wird.

Noch ist der WM-Zwölfte von 2018 aber als Mercedes-Ersatz in der Box der Silberpfeile anzutreffen, auch wenn er seit der Renault-Vertragsverkündung nicht mehr ganz so ins Geschehen involviert wird wie zuvor. Dennoch leistet er wichtige Arbeit für die Sternmarke, sei es im Simulator oder beim Testen, zuletzt rückte er im Oktober in Barcelona aus, um die 2020er-Prototypen von Reifenlieferant Pirelli auszuprobieren.

Nun hofft Ocon, bald auch im Renault R.S.19 auf den 2020er-Mischungen ausrücken zu dürfen, und zwar im Rahmen der Testfahrten, die am 3. und 4. Dezember auf dem Yas-Marina-Rundkurs von Abu Dhabi stattfinden werden. Im Sky Sports F1-Interview erklärt er auf die Frage, wann er die Arbeit mit dem französischen Werksteam aufnehmen werde: «Das weiss ich nicht, aber so bald wie möglich wäre wohl das Beste.»

«Ich hoffe, dass ich den Test in Abu Dhabi bestreiten kann. Die beiden Teams müssen entscheiden, ob das möglich ist. Aber ich werde natürlich alles daran setzen, um in Abu Dhabi beim Test dabei zu sein. Diese beiden Tage sind ziemlich wichtig, denn im Februar bleiben nicht mehr viele Gelegenheiten zum Testen. Es wäre gut, gleich im Team zu sein und ein paar Sachen vor dem Test in Februar zu klären, das wäre eine grosse Hilfe», fügte der 50-fache GP-Teilnehmer an.

Statt wie bislang acht wird es im nächsten Jahr nur noch sechs Wintertesttage geben, in zwei Paketen zu je drei Tagen. Gefahren wird auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya.

Der Formel-1-Kalender 2020

Wintertests
19.–21. Februar: Montmeló, Circuit de Barcelona-Catalunya/E
26.–28. Februar: Montmeló, Circuit de Barcelona-Catalunya/E

Rennen
15. März: Melbourne, Albert Park Circuit/AUS
22. März: Bahrain, Bahrain International Circuit/BRN
5. April: Hanoi, Street Circuit Hanoi/VN
19. April: Shanghai, Shanghai International Circuit/RCH
3. Mai: Zandvoort, Circuit Park Zandvoort/NL
10. Mai: Montmeló bei Barcelona, Circuit de Barcelona-Catalunya/E
24. Mai: Monte Carlo, Circuit de Monaco/MC
7. Juni Aserbaidschan, Baku City Circuit/AZ
14. Juni: Montreal, Circuit Gilles Villeneuve/CDN
28. Juni: Le Castellet, Circuit Paul Ricard/F
5. Juli: Spielberg, Red Bull Ring/A
19. Juli: Silverstone, Silverstone Circuit/GB
2. August: Mogyoród bei Budapest, Hungaroring/H
30. August: Francorchamps, Circuit de Spa-Francorchamps/B
6. September: Monza, Autodromo Nazionale/I
20. September: Singapur, Marina Bay Street Circuit/SGP
27. September: Sotschi, Sochi Autodrom/RUS
11. Oktober: Suzuka, Suzuka Circuit/J
25. Oktober: Austin, Circuit of the Americas/USA
1. November: Mexico City, Autódromo Hermanos Rodríguez/MEX
15. November: São Paulo, Autódromo José Carlos Pace/BR
29. November: Abu Dhabi, Yas Marina Circuit/UAE

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