Nico Hülkenberg: «Drei unvergessliche Renault-Jahre»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

In Abu Dhabi bestreitet Nico Hülkenberg seinen vorerst letzten GP-Einsatz. Der Renault-Star blickt noch einmal auf die drei Jahre mit dem französischen Werksteam zurück und wagt noch eine letzte Kampfansage.

Nur noch ein Rennen steht auf dem Programm von Nico Hülkenberg, denn nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi muss der Emmericher trotz starker Leistungen sein Cockpit im Renault-Werksteam für den französischen Nachwuchsstar Esteban Ocon räumen. Doch bis es soweit ist, steht noch der 62. GP-Einsatz im Renner aus Enstone an.

Die Vorfreude ist gross, wie Nico erklärt: «Der Yas Marina Circuit ist eine interessante Strecke, die drei unterschiedliche Sektoren umfasst. Das macht es schwierig, einen guten Rhythmus zu finden. Du strebst danach, gleich von Anfang an ein gutes Gefühl und eine sanfte Fahrzeug-Balance zu finden. Man muss das Set-up richtig hinbekommen für die paar Geraden und die mittelschnellen und schnellen Ecken, speziell im letzten Sektor ist das wichtig.»

«Wir werden wie immer versuchen, gleich am Freitag einen guten Start ins Wochenende zu erwischen, um für das restliche Wochenende gut aufgestellt zu sein», fügt der Deutsche kämpferisch an. Und mit Blick auf die Saison fasst er zusammen: «Das war zugegebenermassen ein Auf und Ab in diesem Jahr. Mit dem siebten Platz sind wir in Melbourne gut in die Saison gestartet und unsere Ergebnisse in Kanada und Monza haben bewiesen, dass wir Fortschritte auf jenen Pisten machen konnten, auf denen ein starker Motor entscheidend ist. Insgesamt haben wir viel gelernt und wir können zuversichtlich sein, ein gutes Saisonende zu finden.»

Dass er auf dem Wüstenkurs seinen letzten GP-Einsatz für die Franzosen bestreitet, lässt ihn noch einmal auf seine drei Renault-Jahre zurückblicken. Er sagt dazu: «Das waren drei unvergessliche Jahre, in denen wir Höhen und Tiefen hatten. Aber es war für mich als Fahrer ein Genuss. Wir konnten einige grossartige Ergebnisse erzielen und manchmal schrammten wir knapp daran vorbei, und daran werde ich mich noch lange erinnern. Ich möchte mich beim ganzen Team samt meinen Ingenieuren und Mechanikern für ihren Einsatz in den vergangenen 61 Grands Prix bedanken. Nun liegt noch ein Rennen vor uns und wir werden alles geben, um das bestmögliche Ergebnis einzufahren.»

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