Formel 1

Honda: Bis 2021 mit Red Bull Racing und AlphaTauri!

Von - 27.11.2019 10:41

​Der japanische Auto- und Motorradhersteller Honda hat seinen Vertrag mit Red Bull Technology um ein Jahr verlängert und beliefert die Rennställe Red Bull Racing und AlphaTauri mindestens bis Ende 2021 mit Motoren.

Honda bleibt vorderhand in der Formel 1. Die Japaner haben ein Abkommen mit Red Bull Technology verlängert, um mindestens bis Ende 2021 die Rennställe Red Bull Racing und AlphaTauri (bislang als Toro Rosso unterwegs) mit den 1,6-Liter-V6-Turbomotoren auszurüsten. Die Fortsetzung des Rennprogramms in der Königsklasse ist nicht selbstverständlich, der Formel-1-Einsatz muss finanziell vernünftig bleiben.

Red-Bull-Chefberater Dr. Helmut Marko in ServusTV: «Diese Verlängerung ist eine grosse Erleichterung für uns, wir sind mit Honda überaus zufrieden.» 2019 konnte Red Bull Racing mit Honda drei Siege einfahren – in Österreich, Deutschland und Brasilien. Max Verstappen hat gute Chancen, WM-Dritter zu werden.

Honda wollte zunächst abwarten, wohin sich das Formel-1-Reglement entwickelt. Hätte ein neuer Motor gebaut werden müssen, wäre das ein Grund gewesen, das GP-Programm zu beenden. Formel-1-Sportchef Ross Brawn hat sich mit den Motorherstellern allerdings auf Kontinuität verständigt.

Nach der Rückkehr von Honda in die Formel 1 mussten die Japaner mit McLaren hartes Brot essen – neunter Schlussrang 2015, sechster Platz 2016, wieder Neunte 2017, dann zog McLaren-Teamchef Zak Brown den Stecker und bandelte mit Renault an.

Honda wechselte zur Saison 2018 hin zu Toro Rosso, ab 2019 beliefern die Japaner beide Red-Bull-Teams, und endlich geht es aufwärts: Honda ist auf die Siegerstrasse zurückgekehrt (nach dreizehn Jahren) und liegt in der Markenwertung mit Red Bull Racing auf Rang 3 und mit Toro Rosso auf Platz 6. Zuletzt zog Honda in Brasilien einen sensationellen Doppelsieg an Land, mit Max Verstappen (RBR) auf Rang 1 und Pierre Gasly (Toro Rosso) auf Rang 2.

Honda-Rennchef Masashi Yamamoto hatte in Brasilien noch erklärt: «Solche Ergebnisse helfen natürlich, dass es mit dem Rennprogramm weitergeht, aber die Balance muss stimmen zwischen Aufwand und Ertrag. Es ist nicht einfach, an die Spitze vorzudringen, und wir müssen es schaffen, dies in finanziell vernünftiger Art und Weise zu schaffen.»


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