Australien-Favorit George Russell (Mercedes): Zwei Mal Ärger mit der FIA
Die Dauerläufe von George Russell auf dem Albert Park Circuit geben den Rivalen zu denken. In dieser Form ist der Engländer Favorit für den WM-Auftakt. Dafür musste er zwei Mal bei der FIA antraben.
Die schnellste Zeit in den ersten beiden Trainings zum Australien-GP auf dem Albert Park Circuit von Melbourne haben Charles Leclerc (Ferrari) und Oscar Piastri (McLaren) erreicht. Aber als es um Rennsimulationen ging, hatte ein Anderer die Nase vorn – George Russell im Mercedes.
Im Dauerlauf kam da nur noch Kimi Antonelli im zweiten Mercedes mit, Ferrari liegt im Schnitt sechs Zehntel hinten, Red Bull Racing acht, Konstrukteurs-Weltmeister McLaren liegt hinter RBR-Ford.
Nach dem Training musste der fünffache GP-Sieger Russell gleich zwei Mal bei den Rennkommissaren antraben, dies nach einer Kollision in der Boxengasse mit dem Racing Bulls-Rennwagen von Arvid Lindblad (dafür setzte es eine Rüge).
FIA: So geht der Unterschied zwischen Rüge und Warnung
Danach wollte Russell am Ausgang der Boxengasse einen Probestart machen, tat dies aber ausserhalb der dafür vorgesehenen Zone. Russell gab bei der Rennpolizei an, die Sonne habe ihn geblendet, er habe nicht genau sehen können.
Nish Shetty (Singapur), Mathieu Remmerie (Belgien), Pedro Lamy (Portugal) und Matthew Selley (Australien) räumten ein, die Sicht sei dort problematisch, dennoch habe Russell weit vor der definierten Zone gestanden, was ihm hätte klar sein müssen. Das setzte eine Warnung.
Der Unterschied gemäss FIA zwischen Rüge (reprimand) und Warnung: Die Rüge (oder Ermahnung) gilt als Strafe, die Warnung ist eher letzte Warnung vor einer Strafe.
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