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George Russell: Erster Williams-Sieger seit 2012

​Beim fünften Rennen der virtuellen Formel 1 setzt sich Mercedes-Zögling George Russell durch, nach einer Strafe für Ferrari-Ass Charles Leclerc. Es ist der erste Williams-Sieg seit acht Jahren.

Formel 1

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Wissen Sie es noch? 2012 gewann auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya der Venezolaner Pastor Maldonado sensationell den Grossen Preis von Spanien, der Williams-Fahrer startete damals von Pole-Position. Acht Jahre später haben wir erstmals wieder einen Williams-Sieger in der Formel 1, auch er von der Pole losgefahren, es handelt sich um George Russell – Sieg beim virtuellen Grand Prix von Spanien.

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Der 22jährige Engländer gewann, obschon er auf seinen 33 Runden Richtung Zielflagge eine Dreisekundenstrafe erhielt – er hatte die Pistengrenzen ein wenig liberal ausgelegt. Der Start von Russell war mittelprächtig, ebenfalls aus Reihe 1 ging der frühere mexikanischen GP-Pilot Esteban Gutiérrez mit seinem Silberpfeil in Führung. Eine Runde später war Esteban die Führung schon wieder los, Ferrari-Pilot Charles Leclerc ging in Kurve 1 aussen am Mittelamerikaner vorbei.

Weiter hinten machte der zurückgefallene Russell Platz um Platz gut. Zuerst überholte der GP3-Meister von 2017 und Formel-2-Champion von 2018 seinen Williams-Stallgefährten Nicholas Latifi, dann war Gutiérrez fällig.

Der zweitplatzierte Alex Albon (Red Bull Racing) bog früh zur simulierten Box ab, der Thai-Brite versuchte eine Zweistopptaktik – damit war Russell Zweiter hinter dem Monegassen Leclerc. Russell kam seinem früheren Kartkumpel immer näher, dann ein Rückschlag – drei Sekunden Zeitstrafe wegen Abkürzens.

Russell und Leclerc wechselten die Plätze einige Male, dann konnte sich Mercedes-Zögling George absetzen. Er versuchte, ein Polster von mehr als drei Sekunden herauszufahren, um seine Strafe zu neutralisieren. Aber Charles liess sich nicht abschütteln. Alles sah so aus, als würde Leclerc beim vierten Einsatz (das erste Rennen hatte er ausgelassen) den dritten Sieg landen, nach Australien und China. Aber zwei Runden vor Schluss erhielt der Ferrari-Fahrer selber eine Strafe wegen Abkürzens.

Damit war Russell der Sieg nicht mehr zu nehmen – erster Erfolg für den Briten in der virtuellen Formel 1. Gutiérrez schaffte mit Rang 3 sein bislang bestes Ergebnis in der Simulation. Albon wurde mit der eigenwilligen Zweistopptaktik Vierter.

Bestplatzierter Nicht-Rennfahrer wurde Real-Madrid-Torhüter Thibaut Courtois, als Zwölfter.

McLaren-Fahrer Lando Norris, einer der aktivsten Formel-1-Fahrer im Rennsimulator, kommt in der virtuellen F1-Serie auf keinen grünen Zweig: Nach einem Dreher in der Quali hatte der Engländer versucht, in die Boxengasse zurückzukommen, dabei fuhr er rückwärts. Das setzte eine Strafe von fünf Rängen zurück. Im Rennen kam es kurz nach dem Start im dichten Mittelfeld zu einer Berührung, später erhielt Norris eine Strafe für zu schnelles Fahren in der Boxengasse.

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1. George Russell (GB), Williams

2. Charles Leclerc (MC), Ferrari

3. Esteban Gutiérrez (MEX), Mercedes

4. Alex Albon (T), Red Bull Racing-Honda

5. Nicholas Latifi (CDN), Williams

6. Anthony Davidson (GB), Mercedes

7. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo

8. Pietro Fittipaldi (BR), Haas

9. Antonio Fuoco (I), Ferrari

10. Max Fewtrell (GB), Renault

11. Jimmy Broadbent (GB), Racing Point

12. Thibault Courtois (B), Alfa Romeo

13. David Schumacher (D), Racing Point

14. Sergio Agüero (RA), Red Bull Racing-Honda

15. Nicolas Hamilton (GB), McLaren

16. Vitantonio Liuzzi (I), AlphaTauri

17. Andrea Pirillo (I), AlphaTauri

18. Ian Poulter (GB), Renault

19. Athur Melo (BR), Haas

20. Lando Norris (GB), McLaren

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