Bahrain-Test: Sandsturm erschwert Testarbeit

Von Vanessa Georgoulas
Auch Max Verstappen kämpfte sich durch den Sand

Auch Max Verstappen kämpfte sich durch den Sand

Nach der Mittagspause wurden die GP-Stars von noch schwierigeren Strecken- und Sichtbedingungen begrüsst. Dennoch drehten die GP-Stars tapfer ihre Runden.

Bereits zur ersten Zwischenbilanz berichteten die GP-Piloten einstimmig, dass Hitze, Wind und Sand die Arbeit in der ersten Test-Session auf dem Bahrain International Circuit merklich erschwert hatten. Und in der Mittagspause verschlechterten sich die Bedingungen merklich, weil ein Sandsturm über den Wüstenkurs zog. Es dauerte denn auch einige Minuten, bis sich mit Esteban Ocon der erste Fahrer auf der Piste zeigte.

Der Franzose war einer von nur drei Piloten, die den ganzen Testtag bestreiten durften, auch Red Bull Racing-Star Max Verstappen und Williams-Testfahrer Roy Nissany rückten erneut aus, während bei Mercedes, McLaren, Aston Martin, Ferrari, AlphaTauri, Alfa Romeo und Haas ein Fahrer-Wechsel vorgenommen wurde.

Ocon blieb nicht lange alleine, auch Haas-Neuling Nikita Mazepin wagte sich aus der Box und nach einer halben Stunde war mit Yuki Tsunoda im AlphaTauri-Renner auch der dritte Rookie des 2021er-Feldes auf der Bahn. Sainz und Hamilton nahmen es gemütlicher und starteten rund eine Stunde nach Beginn der Nachmittagssession mit ihrer Arbeit – kurz nachdem Lando Norris die ersten Testkilometer im MCL35M abgespult hatte.

Mittlerweile hatten sich die Bedingungen etwas verbessert. Keine halbe Stunde später gab es denn auch die erste Bewegung an der Spitze der Zeitenliste: Max Verstappen schaffte es auf den C2-Reifen in 1:31,412 min um den Wüstenkurs und war damit fast acht Zehntel schneller als Ricciardo vor der Mittagspause.

Auch die Konkurrenz konnte sich teilweise verbessern, so legte Rookie Tsunoda eine beachtliche Runde hin, mit der er zur Halbzeit der zweiten Session zur Top-5 gehörte, und auch Antonio Giovinazzi, der das Steuer zur Mittagspause von Kimi Räikkönen übernehmen durfte, war vergleichsweise flott unterwegs, er belegte nach insgesamt sechs Stunden den vierten Platz auf der Zeitenliste. Hamilton begnügte sich mit Platz 13 vor Mazepin. Das vorläufige Schlusslicht war Lance Stroll, der erst spät ausrückte und in seinen ersten beiden Einsatz-Stunden nur knapp zwölf Umläufe schaffte.

Bahrain-Test, Tag 1, Stand nach sechs Stunden

1. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:31,412 min (94)
2. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:31,809 (20)
3. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:32,203 (45)
4. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:32,231 (74)
5. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:32,860 (25)
6. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:33,767 (25)
7. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:32,959 (101)
8. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:32,869 (29)
9. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:33,242 (59)
10. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:33,320 (63)
11. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:33,742 (51)?
12. Roy Nissany (IL), Williams FW43B-Mercedes, 1:34,789 (57)
13. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:38,227 (16)
14. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:35,419 (28)
15. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:36,127 (15)?
16. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:36,850 (6)
17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:39,252 (12)

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