Enea Bastianini (KTM Tech3) selbstbewusst: «Ich werde viel stärker sein!»
Nach einem schwierigen ersten Jahr mit KTM, geht Enea Bastianini mit viel Zuversicht in die MotoGP-Saison 2026. Er habe viel dazugelernt, an ein Rennen erinnert sich der Italiener besonders gern.
Enea Bastianini ist 2021 als Moto2-Weltmeister in die MotoGP aufgestiegen. In seinem Rookie-Jahr erzielte er auf einer zwei Jahre alten Ducati Desmosedici im Team Esponsorama Racing zwei Podestplätze. 2022 wechselte der schnelle Italiener ins Gresini-Team, mit dem er vier Siege und zwei weitere Podestplätze eroberte. Seine zweite MotoGP-Saison beendete Bastianini auf Gesamtrang 3.
Seine hervorragenden Leistungen brachten ihm für die Saison 2023 einen Platz im Ducati-Werksteam ein – Jorge Martin zog den Kürzeren. Gleich im ersten Sprintrennen des Jahres in Portimao zog sich Bastianini bei einem Sturz eine Schulterverletzung zu. Er musste viele Rennen aussetzen und brauchte lange, um seinen Speed wiederzufinden. Immerhin konnte er den Malaysia-GP gewinnen, die Saison beendete er auf Gesamtrang 15. 2024 lief es wieder besser, der 28-Jährige gewann zwei Grands Prix und wurde in der Weltmeisterschaft Vierter – zu wenig, er verlor seinen Platz bei Ducati Lenovo an Marc Marquez.
2025 folgte für Bastianini der Neustart mit KTM. Ich Satellitenteam Tech3 tat er sich schwer, sich auf die RC16 einzustellen. Zur Saisonmitte schaffte er dann im Sprintrennen in Brünn seinen ersten Podestplatz mit KTM. «In Brünn war der alte Enea zurück», meinte Bastianini anlässlich der KTM-Teampräsentation am 27. Januar. «Nach langer Zeit konnte ich endlich wieder um das Podest kämpfen. Ich war konkurrenzfähig und konnte am Samstag mein erstes Sprintpodest erzielen. Ich war dann sehr motiviert für den Sonntag, aber bereits nach einigen Runden bin ich gestürzt. Nach diesem Wochenende war mir aber klar, dass ich wieder um Podestplätze kämpfen kann und wir auf dem richtigen Weg waren.»
Es folgte ein weiterer Podestplatz im Grand Prix in Barcelona, seine erste Saison mit KTM beendete Bastianini auf Gesamtrang 14. Mit welchen Erwartungen geht Bastianini in sein zweites Jahr mit KTM Tech3? «Es war so wichtig, über 2025 nachzudenken, weil es ein kompliziertes Jahr war. Es war in gewisser Weise aber auch gut, weil ich viel gelernt habe», betonte «La Bestia». In diesem Jahr erwartet er eine deutliche Steigerung. «2026 wird anders sein, weil ich mehr über das Motorrad und das Team wissen werde. Ich weiß auch sehr gut, wo ich mich verbessern kann – ich werde viel stärker sein. Ich bin motiviert, wieder auf die Strecke zurückzukehren, weil ich wieder um etwas Wichtiges kämpfen möchte. Ich denke, dass KTM dieses Jahr sehr stark sein wird. Ich habe viel Potenzial gesehen, insbesondere während des Tests in Valencia im letzten Jahr. Wir sind bereit für die Rennen, bereit zu kämpfen.»
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