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Ferrari-Junior Mick Schumacher: Endlich neuer Sitz

Von Mathias Brunner
Mick Schumacher

Mick Schumacher

Formel-2-Champion Mick Schumacher will auch in seinem zehnten Grand Prix die Zielflagge sehen. Der Nachwuchsfahrer von Ferrari hat sich bei Haas im Rennwagenwerk einen neuen Sitz anpassen lassen.

Mick Schumacher erklärte am Red Bull Ring zur Verblüffung von Fans und Fachleuten: «Seit Anfang des Jahres sitze ich in einer leicht schiefen Position im Haas-Rennwagen.» Aus diesem Grund nahm Schumacher seinen Freund Sebastian Vettel zur Seite und zeigte ihm ein paar Details im Haas-Cockpit. Seb grinste: «Mach den Sitz kaputt, dann bekommst du einen neuen.» Natürlich war das als Scherz gemeint.

Als Mick Schumacher merkte, dass die Journalisten bei diesem Thema Blut witterten, fügte er schnell hinzu: «Also sooo schlimm ist es auch wieder nicht. Es ist auch nicht das erste Mal in einem Einsitzer, dass ich dieses Problem habe. Und ich könnte jetzt nicht behaupten, dass mich das an guten Leistungen hindert. Ich bin sicher, wir finden da bis nach der Sommerpause eine Lösung.»

Inzwischen gibt es dazu Neues. Mick: «Ich war vor wenigen Tagen erstmals seit Februar wieder im Rennwagenwerk von Haas, und wir haben tatsächlich an einem neuen Sitz gearbeitet. Wir fahren hier kommende Woche Tests mit Pirelli, und dann werden wir ausprobieren, ob das besser ist.» Am 20./21. Juli werden Aston Martin, Haas und Red Bull Racing mit den Mailänder Reifenspezialisten arbeiten.

Wie wird das kommende GP-Wochenende von Silverstone mit dem neuen Format des Sprint-Qualifyings ablaufen? Mick: «Natürlich gehen wir das Wochenende anders an. Wir haben nur ein freies Training, um den Wagen abzustimmen, dann geht es schon ins Qualifying. Das wird alles nicht einfach in Silverstone – eine überaus interessante Strecke mit reichlich Hochgeschwindigkeits-Passagen, aber auch eher langsamen, sehr technischen Pistenteilen. Die langen Bögen machen es knifflig, einem Gegner dichtauf zu folgen. Aber ich fahre gerne dort, mir macht die reiche Geschichte Eindruck, und das britische Publikum ist unvergleichlich.»

Mick kennt Sprintrennen aus der Formel 2: «Für mich ist das nichts Neues, für die routinierten Formel-1-Fahrer schon. Aber ich glaube nicht, dass dies einen grossen Unterschied ausmachen wird.»

Österreich-GP, Spielberg

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:23:55,147h
02. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +17,973 sec
03. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +20,019
04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 46,452
05. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 57,144
06. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 57,915
07. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:00,395 min
08. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:01,195
09. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:01,844
10. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde
11. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
12. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
14. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde*
16. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
17. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde*
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
19. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden
Out
Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
* Kollision und out, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet

WM-Stand nach 9 von 23 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 182 Punkte
2. Hamilton 150
3. Pérez 104
4. Norris 101
5. Bottas 92
6. Leclerc 62
7. Sainz 60
9. Ricciardo 40
8. Gasly 39
10. Vettel 30
11. Alonso 20
12. Stroll 14
13. Ocon 12
14. Tsunoda 9
15. Räikkönen 1
16. Giovinazzi 1
17. Russell 0
18. Schumacher 0
19. Mazepin 0
20. Latifi 0

Teams
1. Red Bull Racing 286
2. Mercedes 242
3. McLaren 141
4. Ferrari 122
5. AlphaTauri 48
6. Aston Martin 44
7. Alpine 32
8. Alfa Romeo 2
9. Williams 0
10. Haas 0

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