Marco Bezzecchi vor Buriram-Team: Aprilias Testplan hat es in sich
Marco Bezzecchi spricht vor dem finalen MotoGP-Wintertest über Aprilias Plan, kleine Verbesserungen und den Wechsel des Australien-GP nach Adelaide ab 2027.
Marco Bezzecchi reist mit klaren Aufgaben zum abschließenden MotoGP-Wintertest nach Buriram. Für Aprilia steht vor dem Saisonstart 2026 ein dichtes Programm an – trotz des Übergangscharakters der kommenden Saison vor der neuen Regelära ab 2027.
Der Italiener erwartet zwei intensive Tage in Thailand: «Wir haben einen sehr stressigen Testplan. Es gibt viele Dinge, die wir probieren müssen. Wir haben nur zwei Tage und müssen parallel das Rennwochenende vorbereiten. Es wird hart und wirklich anspruchsvoll. Ich freue mich aber dennoch, hier zu sein. Es ist ein Kurs, den ich wirklich mag. Ich kann es kaum erwarten, wieder zu fahren und bin unterm Strich sehr happy.»
Was Aprilia beim Buriram-Test verbessern möchte
Dabei geht es weniger um große Umbrüche als um Feinarbeit. «Wir müssen uns überall ein bisschen verbessern. Es gibt nicht nur einen Bereich, den wir optimieren müssen. Das Niveau ist sehr hoch. Wir sprechen also von kleinen Details.»
Dass Aprilia trotz des nahenden Regelumbruchs 2027 viel testet, überrascht Bezzecchi nicht. «Ich bin nicht erstaunt, weil alle das Ziel verfolgen, konkurrenzfähig zu sein. Niemand ruht sich aus. Wir müssen jede Saison so angehen, als ob es die letzte ist. Das ist der richtige Ansatz. Wir müssen an jedem Detail arbeiten, auch wenn sich im kommenden Jahr alles ändert. Es ist der richtige Ansatz und ich freue mich, viele Dinge zu testen.»
Phillip-Island-Aus und neuer Körperschmuck
Abseits der Strecke sorgt auch eine Nachricht aus dem Kalender für Gesprächsstoff: Der Australien-Grand-Prix soll ab 2027 nicht mehr auf Phillip Island stattfinden, sondern auf einem neuen Stadtkurs in Adelaide. Bezzecchi reagiert mit gemischten Gefühlen: «Ich bin gespannt, wie es wird. Diese Änderung ist interessant. Phillip Island ist natürlich eine meiner Lieblingsstrecken. Deshalb bin ich ein bisschen traurig. Doch andererseits freue ich mich auch über die Änderung. Es wird sicher schön.»
Der Stadtkurs-Charakter der neuen Strecke und das Thema Auslaufzonen bereiten einigen Sorgen. Bezzecchi vertraut beim Thema Sicherheit den Organisatoren: «Wenn sie es organisieren, dann bin ich mir sicher, dass sie alle Sicherheitsfragen klären. Sie wissen, dass wir bereits auf normalen Strecken sehr viel riskieren. Sie werden also alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen treffen, damit alles gut wird.»
Und auch persönlich sorgt der MotoGP-Pilot für eine kleine Randnotiz: Sein neues Nasen-Piercing will er künftig sogar beim Fahren tragen. Seine Reaktion darauf fällt typisch locker aus: «Warum nicht? Nur meine Mama ist nicht happy. Der Rest kümmert mich nicht.»
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