Oscar Piastri (McLaren) warnt: «Es gibt einige Fallstricke»
Für McLaren-Pilot Oscar Piastri sind die Tests beendet. Der Australier spricht vor seinem Heim-GP von Fortschritten, warnt aber vor Fallstricken. Warum der Start in diesem Jahr so kompliziert ist.
Letzter Testtag vor Saisonbeginn in der Formel 1. Und noch immer will niemand der Schnellste sein. Der Vorjahres-WM-Dritte Oscar Piastri, der 2025 lange die WM anführte, sagte nach seinem letzten Ausritt am Freitag in Bahrain: «Ich würde definitiv nicht sagen, dass wir die Nase vorn haben, aber ich finde, wir schlagen uns ganz gut.»
Oscar Piastri: «Wir werden optimistischer»
Der McLaren-Pilot: «Wir werden wohl etwas optimistischer. Der Test lief geschmeidig, wir sind viele Runden gefahren, haben viel gelernt, sowohl Gutes als auch Schlechtes. Wir haben gute Ideen und bewegen uns in die richtige Richtung. Und gerade mit einem so stark veränderten Regelwerk ist es so, dass man neben den guten Dingen auch viele schlechte Dinge ausprobiert. So viel wie möglich vor der ersten Runde herauszubekommen, ist wichtig.»
Für Piastri auch auf einer persönlichen Ebene: Der Auftakt-GP findet in seiner Heimatstadt Melbourne statt, wo er als Kind und Jugendlicher im Albert Park mit Freunden gespielt hat – dort, wo er jetzt mit einem Formel-1-Boliden entlangbrettert. Piastri bilanziert: «Es fühlt sich an, als würden wir Fortschritt machen.»
Großes Problem aber augenscheinlich bei McLaren (und bei allen Teams ohne Ferrari-Motor): der Start. Bei mehreren Probestarts, die aktuell am Ende jeder Test-Session durchgeführt werden, blieben die Papaya-Boliden vergleichsweise lange stehen, hatten tendenziell Probleme beim Anfahren.
Starts sind für einige Fahrer ein Problem
Piastri zu seinen Starts: «Meiner gestern war nicht so schlecht. Ich war Letzter, aber habe auch vier Autos überholt. Es ist aktuell noch ziemlich viel Zufall und wir lernen gerade, was einen guten und was einen schlechten Start ausmachen. Es gibt einige Fallstricke, in die man geraten kann und die einem Schwierigkeiten bereiten. Aber allein die Energie zu managen und die ganze Prozedur – das ist das eine Sache. Auch wie wir generell starten, ist sehr anders als im Vorjahr. Es ist kniffliger in jeder Hinsicht. Und manche kriegen es gerade gut hin und manche nicht so sehr.»
Das dürfte auch noch etwas so bleiben, so Piastri: «Ich glaube, dass wir vor allem bei den ersten Rennen einige Starts sehen könnten, die aussehen wie in dieser Woche.» Also durcheinander, langsam und chaotisch. «Aber ich denke, wir werden uns da hoffentlich recht schnell hereinfinden.»
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